Ein Wanderausflug zur Falkensteinmauer (Bezirk St. Pölten) endete am Donnerstagabend mit einem schweren Alpinunfall. Ein 51-jähriger Mann war kurz nach 19 Uhr gemeinsam mit seinem 45-jährigen Nachbarn unterwegs.
Die beiden gingen über einen Wanderweg in Richtung des frei begehbaren Südwestgrates. Der 45-Jährige befand sich laut Polizei etwa zwei bis drei Meter vor seinem Begleiter, als er gegen 19.35 Uhr plötzlich ein dumpfes Geräusch hörte.
Als er sich umdrehte, sah er nur noch, wie sein Nachbar abstürzte. Der 51-Jährige fiel aus bisher unbekannter Ursache über felsdurchsetztes Waldgelände rund 70 bis 80 Meter in die Tiefe.
Der Begleiter stieg sofort zu dem Schwerverletzten ab, leistete Erste Hilfe und alarmierte die Einsatzkräfte. Der Notarzt des Rettungshubschraubers Christophorus 15 übernahm die medizinische Versorgung.
Bergrettung und Feuerwehr Frankenfels transportierten den Mann anschließend rund 50 Meter durch das schwierige Gelände. Von einer lichteren Stelle im Wald wurde er mit einem Seil zum Hubschrauber gebracht.
Nach einer weiteren ärztlichen Versorgung auf einer Wiese flog die Crew den 51-Jährigen in das Uniklinikum St. Pölten.