Die Grillsaison läuft auf Hochtouren und mit ihr die ewige Diskussion: Wann ist der beste Zeitpunkt zum Würzen? Vor dem Grillen, danach oder mittendrin? Die Antwort hängt davon ab, womit du würzt.
Salz sollte grundsätzlich erst nach dem Grillen aufs Fleisch kommen. Der Grund: Salz entzieht dem Grillgut Flüssigkeit und macht es trocken und zäh. Das gilt auch für Fisch und Gemüse.
Wie chip.de berichtet, ist bei der Verwendung von Aluschalen oder Alufolie besondere Vorsicht geboten. Durch Salz und Säure können sich Teile des Aluminiums lösen und auf die Lebensmittel übertragen. Eine nachhaltige Alternative sind Edelstahlschalen, die mehrfach verwendet werden können.
Auch Pfeffer und Kräuter gehören erst nach dem Grillen auf das Essen. Bei hohen Temperaturen drohen sie zu verbrennen, was einen bitteren Geschmack verursacht.
Bei Marinaden sieht die Sache anders aus: Diese müssen Zeit zum Einziehen bekommen. Fleisch und Gemüse sollten mindestens 30 Minuten bis zu einem Tag vor dem Grillen mariniert werden. Je dicker das Stück, desto länger die Einwirkzeit.
Vor dem Grillen die Marinade gut abtupfen - so brennt nichts an. Nach dem Grillen das Fleisch kurz ruhen lassen, damit sich die Aromen entfalten können. Dann ist der perfekte Moment für Salz, Pfeffer und Kräuter gekommen.