Hans Niessl zu Hofburg-Plan

"War immer pragmatisch, das gefällt in SPÖ nicht allen"

Hans Niessl trägt sich mit dem Gedanken, bei der Bundespräsidentschaftswahl in den Ring zu steigen. Was ihm den Rücken stärkt, sagte er nun "Heute".
Clemens Oistric
05.02.2026, 12:15
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19 Jahre lang lenkte Hans Niessl (74) die Geschicke des Burgenlands. Derzeit ist der Präsident von Sport Austria innenpolitisch wieder am Ball. Wie berichtet, denkt der Alt-Landeshauptmann ernsthaft über eine Hofburg-Kandidatur im Jahr 2028 nach. Die positive Resonanz – von Anhängern sämtlicher Parteien – habe ihm "den Rücken gestärkt", wie Niessl gegenüber "Heute" betont.

Die Kritik an seinem Alter lässt er nicht gelten: "Ich bin höchst aktiv, habe bei meiner ehrenamtlichen Tätigkeit im Bundessportverband mitunter 60-Stunden-Wochen und bin sehr motiviert."

"Immer Politik für Menschen gemacht"

Dass es in der (Babler-)SPÖ auch kritische Stimmen ihm gegenüber gibt, verwundert ihn nicht: "Ich bin in meinen mehr als 30 Jahren in der Politik immer den pragmatischen Weg gegangen und habe versucht, Politik für die Menschen zu machen – das gefällt nicht allen, vor allem nicht Leuten, die eine starke Gesinnungsethik haben. Aber: Ich war sieben Mal bei Wahlen Spitzenkandidat und habe sieben Mal gewonnen."

Niessl tritt für eine Verlängerung des Wehrdienstes ein – und möchte nur als überparteilicher Kandidat antreten: "Dann genießt man eine viel höhere Glaubwürdigkeit."

{title && {title} } coi, {title && {title} } Akt. 05.02.2026, 14:28, 05.02.2026, 12:15
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