„Wir wollen mit einem Sieg die Trainerdiskussion beenden“, sagten Österreichs Teamkicker vor dem Spiel gegen die Slowakei. Daraus wurde leider nichts. Nach der 1:2-Heimpleite vor nur 13.000 Zuschauern in der Klagenfurter Wörthersee-Arena muss der von ÖFB-Boss Leo Windtner angezweifelte Didi Constantini mehr denn je um seinen Job bangen. Weil das Team keinen Fortschritt zeigte, wie so oft gute Chancen ungenutzt ließ und zu leichtfertig Tore kassierte.
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Typisch: Nach vergebenen Chancen von Alaba (11.) und Harnik (15.) gingen die Gäste in Führung – mit Unterstützung der Gastgeber. Nach einem Eckball verlor Dragovic zu leicht das Kopfballduell gegen Kucka, von der Stange prallte der Ball an den Rücken von Goalie Gratzei, von dort ins Tor - 0:1 (21.).
In Minute 30 half den Slowaken das Schiri-Team. Torschütze Jez stand beim 0:2 knapp aber doch im Abseits – Referee Ceferin aus Slowenien gab das Tor (30.). Österreich steckte nicht auf, kämpfte. Harnik vergab zwei Mal den Anschlusstreffer (33., 37.), der gelang dann dem eingewechselten Hoffer - 1:2 (62.). Dabei blieb es leider. Weil trotz Feldüberlegenheit in der Offensive die Durschlagskraft und in einigen Szenen auch die Klasse fehlte. So kassierte Österreich im Länderspieljahr 2011 die nächste Pleite.