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Warnung vor Hitzetoten – AGES schlägt nun Alarm

Die derzeit in Österreich und in Europa kursierende Hitzewelle dürfte zur großen Gefahr für die Bevölkerung werden. Die AGES warnt nun eindringlich.

Tobias Kurakin
Zahl der Hitzetoten steigt auf über 50 - News | heute.at
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Die Hitzewelle, die derzeit in Österreich herrscht, wird immer mehr zur Gefahr für die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger. In den letzten Tagen und Wochen musste die Wiener Berufsrettung 200 bis 300 Einsätze mehr fahren als sonst, verantwortlich dafür sind die hohen Temperaturen.

Tausende Einsätze pro Woche

Eine Sprecherin der Wiener Berufsrettung sagt gegenüber der "Kronen Zeitung": "Wir hatten weit über 1.000 Einsätze im Vergleich zu 800 bis 900 in normalen Wochen“. Es ist demnach klar, dass die Hitze den Kreislauf der Menschen massiv belasten würde. Besonders betroffen sind alte Menschen sowie Babys.

Die AGES rechnet aufgrund der schon länger-andauernden Hitzewelle mit einem massiven Anstieg an Todesfällen durch die hohen Temperaturen. "Unsere Experten analysieren nachträglich die Sterbedaten, etwa Ableben durch Schlaganfälle oder Herzinfarkte, und erheben, wie Übersterblichkeit und Hitzewellen zusammenfallen“, so die AGES.

Besonders schwerwiegend war das Jahr 2018, als die Gesundheitsagentur insgesamt 550 Hitzetote zählte. Damals kam es in allen neun Bundesländern und vor allem in den Landeshauptstädten zu neuen Temperaturrekorden, die der Bevölkerung mächtig zugesetzt haben.

Die Hitze sorgt aber nicht nur für Personen mit einem schwachen Kreislaufsystem für Probleme. Es wird angenommen, dass die heißen Tage auch Auswirkungen auf den Straßenverkehr nehmen würden. So fördert das Wetter nicht nur die Aggressionsbereitschaft, sondern beeinträchtigt auch die Konzentration.

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