Viel zu früh muss Gänserndorf Abschied von einer beliebten Bürgerin nehmen. Die 47-jährige Direktorin der Volksschule Gänserndorf Süd, Sonja Lobner, erhielt Ende November die Diagnose Krebs, nun hat sie den Kampf gegen die Krankheit verloren. Am 14. Jänner sei sie friedlich eingeschlafen.
Damit verloren die Gänserndorfer nicht nur eine geschätzte Pädagogin, sondern auch der Bürgermeister der Bezirkshauptstadt, René Lobner, seine Gattin und die Mutter der beiden gemeinsamen Kinder. Wie die "Niederösterreichischen Nachrichten" berichten, sei die Situation für den Stadtchef noch immer surreal. Es sei alles sehr schnell gegangen.
In einem Abschiedsbrief an seine "Sontschi" fand er rührende Worte: "Viele unsagbar schöne und unvergessliche Momente und zwei wundervolle Töchter werden uns auf immer verbinden." Er habe nie einen "anderen Menschen mit so viel Empathie kennengelernt" wie seine Frau.
"Du warst bis zum Schluss eine Kämpferin, ein herzensguter, gewissenhafter, hilfsbereiter und großzügiger Mensch, eine wundervolle Mama, Best Friend und eine coole Socke", so die Worte ihres trauernden Ehemannes.
Am 24. Jänner soll die Trauerfeier für die Schuldirektorin stattfinden. Nach der Verabschiedungszeremonie in den Räumlichkeiten der Bestattung Redlich soll die Verstorbene am Gänserdorfer Stadtfriedhof beigesetzt werden. Von Kranz- und Blumenspenden bittet die Familie abzusehen. Stattdessen soll eine Spendenbox für die St. Anna Kinderkrebsforschung befüllt werden.
Für den Bürgermeister wird seine Frau in "vielen Bereichen eine riesige Lücke hinterlassen". Weiterleben werde die beliebte Pädagogin und Mutter aber in den Herzen und Erinnerungen ihrer Liebsten.