Der Bahnhofsvorplatz St. Pölten ist ein Brennpunkt der Stadt. Täglich halten sich hier rund 16.000 Menschen auf: Pendler, Schüler, Reisende. Wer hier ankommt, merkt schnell: Das ist kein Ort zum Verweilen. Herumlungern gehört zum Alltag, Alkohol- und Drogenmissbrauch sind sichtbar, Pöbeleien keine Seltenheit.
Trotz Polizeipräsenz kommt es immer wieder zu handfesten Szenen. Das Resultat: Viele Menschen, die zum Bahnhof müssen oder hier ankommen, meiden den Blickkontakt. Aufhalten will sich hier kaum jemand – außer man muss.
Bernd Pinzer, Spitzenkandidat der NEOS bei der Gemeinderatswahl, bringt es auf den Punkt: "Ein Bahnhofsplatz ist die Visitenkarte einer Stadt. Unsere in St. Pölten sagt leider: Bleib nicht stehen, sondern schau, dass du schnell weiterkommst." So dürfe sich eine Landeshauptstadt nicht präsentieren. "Ich will einen Platz, der Menschen willkommen heißt – nicht abschreckt."
Für die NEOS ist klar: Der Bahnhof ist auch deshalb ein Hotspot, weil dort Menschen landen, die eigentlich Hilfe brauchen. Die Notschlafstelle in St. Pölten ist chronisch überfüllt. Wer keinen Platz bekommt, schläft am Bahnhof.
Pinzer setzt deshalb auf mehr Notschlafplätze und deutlich mehr Sozialarbeit. Caritas und Emmaus leisten viel, doch es braucht fixe Streetworker-Teams und sichere Orte abseits des Bahnhofs. "Es wäre doch nichts besser, als Menschen aus dieser Abwärtsspirale herauszuholen, statt sie Tag für Tag am Bahnhof herumhängen zu lassen", so Pinzer.
Dazu kommt eine klare Linie für den Platz selbst: mehr Grün, kleine Geschäfte, Sauberkeit und Leben statt Leere. Vor allem aber eine gemeinsame Strategie von Stadt, ÖBB, Polizei und Sozialorganisationen. Der Bahnhof soll kein Angstplatz sein, sondern eine echte Visitenkarte für St. Pölten.
Ein erstes Zeichen setzt der NEOS-Spitzenkandidat bereits jetzt. Gemeinsam mit seiner Band Blue Donkey organisiert Pinzer ein Benefizkonzert. Der Erlös geht an die Emmausgemeinschaft und soll zusätzliche Notschlafplätze finanzieren. Starke Ansage auch von NEOS: Die Landespartei wird den Erlös auf den nächsten Tausender aufrunden.
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