Neue Studie enthüllt

Warum es nie Mini-Dinos gab

Dinosaurier wurden nie so klein wie eine Maus - selbst die kleinsten wogen rund 400 Gramm. Forscher fanden nun heraus, warum.
Technik Heute
06.08.2026, 23:07
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Dinosaurier verbindet man meist mit gewaltigen Tieren wie Brontosaurus oder Diplodocus. Doch manche Arten waren nur so groß wie ein Rind oder sogar ein Fuchs. Aber warum gab es niemals richtig kleine Dinos - also so klein wie eine Maus?

Dieser Frage gingen Forscher des American Museum of Natural History und der Princeton University nach. Mit einem mathematischen Modell untersuchten sie die Evolution der Körpergröße von Wirbeltieren.

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Dabei stellte sich heraus, dass selbst die kleinsten bekannten Dinosaurier wie die Microraptoren mindestens 400 Gramm auf die Waage brachten, wie DER SPIEGEL berichtet. Das ist rund 200-mal so schwer wie die Bienenelfe, der kleinste Vogel der Welt mit nur 1,75 Gramm.

Konkurrenz mit Säugetieren als Grund

Die Forscher haben eine Erklärung für das Fehlen von Mini-Dinos: Es war die Konkurrenz mit kleinen Säugetieren um Ressourcen, die verhinderte, dass Dinosaurier diese ökologische Nische besetzten.

"Wir wussten bereits, dass Dinosaurier die Entwicklung von Säugetieren zu großen Tieren vor dem Massenaussterben am Ende der Kreidezeit verhinderten. Hier legen wir nahe, dass Säugetiere wiederum die Entwicklung von Dinosauriern zu kleinen Tieren verhinderten", erklärt Mitautor Roger Benson.

Die Modell-Berechnungen

Das Modell basiert auf energetischen Faktoren und beschreibt, bei welcher Körpergröße sich ein Tier am energieeffizientesten fortpflanzen kann. Bei Dinosauriern beträgt die optimale Modalgröße laut Berechnungen nur etwa drei Kilogramm.

Die tatsächlich beobachtete Modalgröße bei Dinosauriern liegt jedoch bei etwa 180 Kilogramm, wobei größere Fossilien häufiger gefunden werden. Allerdings fehlen Mini-Dinosaurier-Knochen vollständig.

"Wenn wir verstehen wollen, wie die heutige Artenvielfalt entstanden ist, müssen wir verstehen, warum winzige Dinosaurier offenbar fehlten", sagt Hauptautorin Stephanie Lechki. Dass noch keine kleinen Fossilien gefunden wurden, halten die Forscher für unwahrscheinlich, denn in denselben Lagerstätten werden regelmäßig viel kleinere Tiere wie Eidechsen entdeckt.

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