"Männer wollen mich killen"

Was keiner sieht: Collien trägt hier kugelsichere Weste

Dramatischer Auftritt von Collien Fernandes in Hamburg: Sie sprach bei einer Demo und erklärte, warum sie eine schusssichere Weste trägt.
Heute Entertainment
27.03.2026, 10:46
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Dieser Moment ging unter die Haut: Collien Fernandes stellte sich am Hamburger Rathausmarkt vor Tausende Menschen – trotz massiver Bedrohungen.

"Ich stehe hier mit einer schusssicheren Weste und mit Polizeischutz und Security", sagte sie auf der Bühne. Der Grund: Laut eigener Aussage habe sie Morddrohungen erhalten.

Unter Tränen erklärte die 44-Jährige, dass sie sich aktuell schützen müsse, da sie Ziel von Gewaltandrohungen sei. In ihrer Rede sprach sie davon, dass die Drohungen von Männern kämen, die ihr schaden wollten.

Mutiger Auftritt trotz Angst

Noch wenige Tage zuvor hatte Fernandes öffentlich gemacht, dass sie wegen der Drohungen eigentlich nicht auftreten wollte.

Umso überraschender war ihr Erscheinen bei der Kundgebung für Opfer sexualisierter Gewalt. Trotz der angespannten Situation entschied sie sich, auf die Bühne zu gehen – sichtbar bewegt.

Du oder jemand, den du kennst, benötigt Hilfe in Bezug auf psychische, körperliche oder sexuelle Gewalt?
Hier findest du sie:
Frauenhelpline (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 222 555
Männernotruf (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 246 247
Rat auf Draht: 147
Autonome Frauenhäuser: 01/ 544 08 20
Gewaltschutzzentren: +43 1 585 32 88
Weisser Ring: 0800 112 112
TelefonSeelsorge – Notruf 142 (täglich 0-24 Uhr)

In ihrer Rede machte Fernandes deutlich, wie belastend die Situation für sie ist. Es werde oft unterschätzt, welche Auswirkungen solche Drohungen auf Betroffene haben – besonders auf emotionaler Ebene.

Fernandes will Betroffenen Mut zusprechen

Gleichzeitig nutzte sie den Auftritt, um anderen Betroffenen Mut zu machen. Viele würden aus Angst schweigen – gerade angesichts von Reaktionen wie jenen, die sie selbst aktuell erlebt.

Fernandes forderte in ihrer Rede auch, dass Täter Verantwortung übernehmen sollen. Gleichzeitig rief sie Betroffene dazu auf, ihre Erfahrungen öffentlich zu machen und das Schweigen zu brechen.

Ihr Ziel: Mehr Aufmerksamkeit für ein Thema, das ihrer Ansicht nach noch immer zu wenig sichtbar ist.

Die Aussagen zu den Drohungen sowie zu den Hintergründen basieren auf den Schilderungen von Collien Fernandes. Eine unabhängige Überprüfung der einzelnen Vorfälle liegt nicht öffentlich vor.

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