Die Vorwürfe von Collien Fernandes gegen ihren Ex-Partner Christian Ulmen ziehen immer weitere Kreise – und haben nun eine beunruhigende Wendung genommen. Nachdem die Anschuldigungen rund um mutmaßliche Deepfakes öffentlich wurden, erhält die Schauspielerin neben viel Zuspruch offenbar auch massiven Hass.
Auf Instagram macht sie deutlich, wie ernst die Lage ist: "Morgen um 17:30 Uhr findet in Hamburg am Rathausmarkt eine Demo statt. Eigentlich plante ich, dort hinzugehen, dort zu sprechen. Mittlerweile gibt es aber ernsthafte Sicherheitsbedenken aufgrund von Morddrohungen gegen mich." Deutlich richtet sie sich an ihre Gegner: "Ist das Eure Art, liebe Frauenhasser, damit umzugehen?"
Trotz der Drohungen ruft Fernandes ihre Unterstützer dazu auf, weiter laut zu bleiben: "Wir müssen ganz dringend Licht in das Dunkelfeld bringen!"
Sie betont, wie viel Mut es koste, über partnerschaftliche und digitale Gewalt zu sprechen: "Warum? Weil es Mut braucht, sich zu äußern, kundzutun, dass der liebe, nette Onkel/Opa/Vater vielleicht nicht nur der liebe, nette Onkel/Opa/Vater ist!"
Während in Berlin bereits Tausende solidarisch demonstrierten, äußerte sich Ulmens Anwalt zurückhaltend und sprach von "unwahren Tatsachen aufgrund einer einseitigen Schilderung". Weitere Schritte seien angekündigt, eine abschließende Klärung steht noch aus – für Ulmen gilt weiterhin die Unschuldsvermutung.