Was macht das Team von Hirscher ohne Hirscher?

Marcel Hirscher verabschiedete sich in die Ski-Pension. Seine engsten Mitarbeiter orientieren sich neu. "Heute" verrät, was Physio und Co. nun machen.
Am Sonntag um 10 Uhr steigt in Sölden das erste Herren-Rennen nach Marcel Hirscher. Nach dem Abschwingen in die Ski-Pension wird der Superstar den Riesentorlauf gemütlich von der Couch aus im TV schauen.

Aber was macht eigentlich das "Hirscher-Erfolgsteam" beim ersten Rennen ohne Marcel? "Heute" hakte nach. Die fünf Vertrauensmänner von Hirscher werken weiter für den ÖSV oder ÖSV-Läufer.

Papa Ferdinand



CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Papa Ferdl laboriert an einer hartnäckigen Verkühlung. Wird er rechtzeitig fit, steht er beim Sölden-Rennen direkt an der Strecke. Der Material-Guru wird weiter für den ÖSV als Berater tätig sein – gemeinsam mit Edi Unterberger. "Hat wer Probleme, hilft der Ferdl", sagt ÖSV-Boss Peter Schröcksnadel zu "Heute". Hirscher senior sagt: "Ich wurde lange belächelt, habe aber ein Gespür entwickelt. Ich sehe schon beim Rutschen Sachen, die kein anderer sieht."

Medienboss Illek



Stefan Illek betreut jetzt ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel. "In Sölden werde ich das Rennen neben dem Präsidenten im Zielraum schauen." Um Hirscher kümmert er sich weiterhin. "Das ist eine Vertrauenssache", sagt er "Heute".

Servicemann Graggaber



Thomas Graggaber tüftelte an der Ski-Abstimmung, holte laut Hirscher bis zu einer Sekunde damit heraus. Der Atomic-Servicemann wechselte zu ÖSV-Abfahrer Daniel Danklmaier. "Schon eine Ehre", meint der. Problem: Die Siegerski von Marcel sind für andere wegen anderer Körpermaße kaum nützbar. 200 Paar liegen im Atomic-Keller.

Physio Percht



Josef Percht steht in Sölden am Start. Er bereitet als Physiotherapeut Manuel Feller mit Übungen auf den RTL vor. Im Jahr nach Marcel kümmert sich der "Mann für die Muckis" auch um Marco Schwarz.

Trainer Pircher



Mike Pircher hilft jetzt ÖSV-Assen am Sprung vom Europa- zum Weltcup – mit dem Hirscher-Spirit. In Sölden ist er natürlich dabei, beobachtet die Läufer im Steilhang.

Offen ist, wie der Ski-Verband das Mega-Loch verkraftet, das Hirscher hinterlässt. In den letzten fünf Jahren fuhr Hirscher 44 der 64 rot-weiß-roten Siege ein, seit 2012 holte er alle 20 Kristallkugeln.

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