Paprika ist ein echter Alleskönner in der Küche. Sie schmeckt roh im Salat, gegrillt am Spieß oder als buntes Topping auf der Pizza. Doch wie wirkt sich der tägliche Verzehr auf die Gesundheit aus?
Das Nachtschattengewächs punktet vor allem mit seinem hohen Vitamin-C-Gehalt: Rote Paprika enthält fast dreimal so viel davon wie Zitronen. Zusätzlich liefert sie nur 37 Kilokalorien pro 100 Gramm, dafür aber wertvolle Ballaststoffe, Mineralstoffe wie Kalium und Calcium sowie Carotinoide, die antioxidativ und entzündungshemmend wirken.
Wer täglich Paprika isst, stärkt sein Immunsystem und regt die Verdauung an, heißt es auf Utopia.de. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) weist zudem auf ein potenziell reduziertes Risiko für Herz-Kreislauf- und Augenerkrankungen durch die enthaltenen Carotinoide hin.
Allerdings gibt es auch Schattenseiten: Menschen mit empfindlichem Magen können unter Beschwerden wie Sodbrennen, Blähungen oder Übelkeit leiden. Ein Tipp: Die Paprika gehäutet oder gegart essen – so ist sie oft besser verträglich.
Auch Pestizidrückstände sind ein Thema. Das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz konnte 2023 in 85 Prozent der untersuchten Proben Rückstände nachweisen – wenn auch unter der Höchstgrenze. Wer auf Nummer sicher gehen will, greift zu Bio-Qualität.
Experten empfehlen, Paprika während der Saison von April bis November zu essen – am besten aus heimischem Anbau. So werden Transportwege kurz gehalten. Wichtig: Um vom hohen Vitamin-C-Gehalt optimal zu profitieren, sollte die Paprika regelmäßig roh verzehrt werden, da das Vitamin hitzeempfindlich ist.