Sie sind rot, saftig und aus der Küche nicht wegzudenken: Tomaten zählen zu den beliebtesten Gemüsesorten überhaupt. In Österreich werden jährlich rund 31,1 Kilogramm pro Person verspeist. Doch was passiert eigentlich, wenn man täglich zur Tomate greift?
Die gute Nachricht: Tomaten sind extrem gesund. Sie bestehen zu 95 Prozent aus Wasser, haben auf 100 Gramm nur 21 Kalorien und stecken voller Vitamine. Besonders wertvoll ist der Pflanzenfarbstoff Lycopin, der Tomaten ihre rote Farbe verleiht.
Lycopin wirkt laut dem Bundeszentrum für Ernährung antioxidativ und kann möglicherweise dem Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie der Entstehung von Krebs vorbeugen.
Eine Studie aus dem Jahr 2024 belegt, dass der tägliche Verzehr von 110 Gramm Tomaten das Risiko für Bluthochdruck um ein Drittel senken kann. Auch die Muskelkraft profitiert: Japanische Forscher fanden heraus, dass regelmäßiger Tomatenkonsum den altersbedingten Muskelabbau verlangsamen kann.
Ein Geheimtipp: Lycopin ist hitzebeständig und kann aus gekochten Tomaten sogar noch besser vom Körper aufgenommen werden. Tomatensoße oder Suppe sind also nicht nur lecker, sondern auch besonders nährstoffreich.
Trotz aller Vorteile gibt es Einschränkungen. Manche Menschen reagieren empfindlich auf Tomatin oder Histamin in Tomaten. Symptome können Magen-Darm-Probleme, Kopfschmerzen oder Juckreiz sein. Wer solche Beschwerden bemerkt, sollte seinen Konsum einschränken.
Fazit: Für die meisten Menschen sind Tomaten ein echtes Superfood. Ob roh als Snack, im Salat oder als warme Soße - die roten Früchte tun dem Körper gut und schmecken dabei auch noch.