Vitamin-C-Wunder

Paprika: Das passiert, wenn du sie täglich isst

Paprika ist nicht nur ein beliebtes Gemüse, sondern auch eine echte Gesundheitsbombe. Wer sie täglich isst, profitiert – mit einer Ausnahme.
Heute Life
16.06.2026, 08:15
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Paprika gibt es in vielen Farben und Geschmacksrichtungen. Grüne schmecken etwas herber, während rote, gelbe und orangefarbene Früchte reifer und süßer sind. Das Gemüse stammt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika und kam mit den spanischen Eroberern nach Europa.

Die süße Gemüsepaprika, wie wir sie heute kennen, gibt es erst seit dem 20. Jahrhundert. Damals gelang es, das Capsaicin – den Stoff, der Chilis scharf macht – herauszuzüchten.

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Wie utopia.de berichtet, sticht Paprika besonders durch ihren hohen Vitamin-C-Gehalt hervor. Rote Paprika enthält fast dreimal so viel Vitamin C wie Zitronen. Rohe rote Paprika liefern rund 140 Milligramm pro 100 Gramm.

Kalorienarm und nährstoffreich

Mit nur 37 Kilokalorien pro 100 Gramm ist Paprika ein echtes Leichtgewicht – kein Wunder, da sie zu 90 Prozent aus Wasser besteht. Trotzdem enthält sie vier Gramm Ballaststoffe pro 100 Gramm sowie wertvolle Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium und Phosphor.

Dazu kommen B-Vitamine, Vitamin E und Vitamin K sowie sekundäre Pflanzenstoffe – besonders Carotinoide. Diese sorgen nicht nur für die kräftige Farbe, sondern wirken auch antioxidativ und entzündungshemmend.

Vorsicht: Nicht jeder verträgt Paprika gut

Menschen mit empfindlichem Magen können Paprika manchmal schwer verdauen. Die Folgen können Magenschmerzen, Sodbrennen, Blähungen oder Übelkeit sein. Ein Tipp: Wenn du Paprika gehäutet oder gegart isst, ist sie oft verträglicher.

Experten empfehlen, Paprika vor allem während der österreichischen Saison von April bis November zu essen. So sind die Transportwege kurz. Am besten greifst du zu Bio-Qualität, um Pestizidrückstände zu vermeiden.

Um vom hohen Vitamin-C-Gehalt zu profitieren, solltest du Paprika auch regelmäßig roh essen. Das Vitamin ist nämlich sehr hitzeempfindlich und geht beim Kochen teilweise verloren.

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