Wenn das Thermometer über die 30-Grad-Marke klettert, kommen viele Menschen schnell ins Schwitzen. Zwar lässt sich die natürliche Kühlung des Körpers nicht abschalten, doch die richtige Ernährung kann helfen, den Organismus weniger zu belasten. Diese fünf Lebensmittel gelten als echte Sommer-Helfer.
Die Gurke besteht zu rund 95 Prozent aus Wasser und zählt damit zu den flüssigkeitsreichsten Lebensmitteln überhaupt. Sie versorgt den Körper mit Feuchtigkeit und hilft dabei, die Körpertemperatur stabil zu halten.
Ein weiterer Vorteil: Gurken sind leicht verdaulich. Der Körper muss weniger Energie für die Verdauung aufbringen und produziert dadurch weniger zusätzliche Wärme.
Kaum eine Frucht wird so sehr mit Sommer verbunden wie die Wassermelone. Sie enthält nicht nur viel Wasser, sondern auch wichtige Mineralstoffe wie Kalium.
Dadurch unterstützt sie den Flüssigkeitshaushalt und kann helfen, Verluste durch starkes Schwitzen auszugleichen. Gleichzeitig liefert sie eine natürliche Erfrischung an heißen Tagen.
Naturjoghurt enthält viel Flüssigkeit und wird in vielen Kulturen traditionell als Sommernahrung geschätzt. Außerdem liefert er Eiweiß, ohne den Körper so stark zu belasten wie schwere oder fettige Speisen.
Besonders beliebt: Joghurt mit frischen Früchten oder Gurken als leichter Snack bei Hitze.
Kopfsalat, Eisbergsalat oder Vogerlsalat bestehen größtenteils aus Wasser und enthalten nur wenige Kalorien. Sie liegen nicht schwer im Magen und sorgen dafür, dass der Körper weniger Energie für die Verdauung aufwenden muss.
Das kann dazu beitragen, dass weniger zusätzliche Körperwärme entsteht.
Kokoswasser hat sich in den vergangenen Jahren zum Sommertrend entwickelt. Der Grund: Es enthält Elektrolyte wie Kalium und Magnesium, die durch starkes Schwitzen verloren gehen können.
Wer ausreichend Mineralstoffe aufnimmt, unterstützt die natürliche Regulierung des Flüssigkeitshaushalts – besonders an heißen Tagen ein wichtiger Faktor.
Viele Menschen achten bei Hitze vor allem darauf, genug zu trinken. Mindestens ebenso wichtig ist jedoch die Wahl der Lebensmittel. Schwere, fettige oder sehr scharfe Speisen erhöhen die Wärmeproduktion im Körper und können die Schweißbildung zusätzlich ankurbeln.
Wasserreiche und leicht verdauliche Lebensmittel dagegen helfen dabei, den Organismus zu entlasten. Zwar wird niemand dadurch komplett trocken bleiben, doch die nächste Hitzewelle könnte damit deutlich angenehmer werden.