Wenn die Temperaturen steigen, greifen viele zu Wassermelone oder Beeren. Doch eine Frucht wird dabei oft übersehen: die Nashi-Birne. Dabei gilt sie als echter Geheimtipp für heiße Sommertage.
Die exotische Frucht stammt ursprünglich aus Asien und wird wegen ihres Aussehens auch "Apfelbirne" genannt. Rund wie ein Apfel, geschmacklich aber deutlich näher an einer besonders saftigen Birne – genau diese Kombination macht sie so beliebt.
An heißen Tagen verlangt der Körper vor allem nach Flüssigkeit. Genau hier punktet die Nashi. Sie besteht zu mehr als 80 Prozent aus Wasser und liefert gleichzeitig nur rund 32 Kilokalorien pro 100 Gramm.
Dazu kommen wertvolle Ballaststoffe sowie Mineralstoffe wie Kalium und Magnesium. Auch Vitamin C und verschiedene B-Vitamine stecken in der knackigen Frucht. Damit ist sie zwar kein Ersatz für ausreichend Trinken, aber eine erfrischende Ergänzung im Sommer.
Während schwere Mahlzeiten bei hohen Temperaturen oft unangenehm wirken, liegt die Nashi angenehm leicht im Magen. Ihr saftiges Fruchtfleisch sorgt für einen Frischekick und macht sie zum perfekten Snack für zwischendurch.
Besonders gut schmeckt die Apfelbirne direkt aus dem Kühlschrank. Gut gekühlt wirkt sie noch knackiger und erfrischender.
Die Nashi kann ähnlich wie ein Apfel oder eine Birne verwendet werden. Vor dem Verzehr wird sie einfach gewaschen. Die Schale ist essbar, lediglich das Kerngehäuse sollte entfernt werden.
Ob pur, im Obstsalat, als Zutat für Desserts oder in einem sommerlichen Rohkostsalat – die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. Auch als Kompott macht die Frucht eine gute Figur.
Beim Einkauf lohnt sich ein kurzer Drucktest. Die Frucht sollte fest sein, aber nicht steinhart wirken. Druckstellen sind ein Warnsignal, denn die empfindliche Schale kann schnell beschädigt werden.
Kühl gelagert hält sich die Nashi mehrere Wochen frisch. Bei Zimmertemperatur bleibt sie meist rund zwei Wochen genießbar.