Gesundheits-Check

Flau im Magen? Warum Hunger manchmal für Übelkeit sorgt

Schwindel, Zittern, flaues Gefühl im Magen: Vielen wird schlecht, wenn sie lange nichts gegessen haben. Was wirklich dahintersteckt.
Heute Life
15.06.2026, 11:41
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Man sitzt im Büro, ist beim Wandern oder entspannt gerade im Wellnessurlaub – und plötzlich wird einem komisch: Der Magen zieht sich zusammen, die Hände werden zittrig und ein unangenehmes Übelkeitsgefühl macht sich breit. Was viele nicht wissen: Dahinter steckt oft ein cleveres Wahnsignal unseres Körpers.

Wenn dem Körper die Energie ausgeht

Unser Gehirn arbeitet rund um die Uhr und benötigt ständig Energie. Diese erhält es vor allem über den Blutzucker. Bleibt die nächste Mahlzeit jedoch zu lange aus, sinkt der Blutzuckerspiegel langsam ab. Der Körper reagiert darauf sofort: Er schüttet Stresshormone aus und versetzt uns in eine Art Alarmbereitschaft.

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Die Folgen können Schwindel, Schwäche, Konzentrationsprobleme, Schweißausbrüche oder Zittern sein. Manche Menschen werden auch gereizt oder nervös, ohne zunächst zu merken, dass ihnen eigentlich nur Energie fehlt.

Der Magen spielt verrückt

Doch nicht nur der Blutzuckerspiegel macht sich bemerkbar – auch der Magen meldet sich zu Wort: Selbst wenn er leer ist, produziert er weiterhin Magensäure. Normalerweise hilft diese dabei, Nahrung zu verdauen. Befindet sich jedoch nichts im Magen, kann die Säure die empfindliche Magenschleimhaut reizen. Ein unangenehmes Druckgefühl, Magengrummeln oder sogar Übelkeit sind die Folgen.

Besonders Menschen mit empfindlichem Magen kennen dieses Gefühl nur zu gut. Je länger die letzte Mahlzeit zurückliegt, desto deutlicher werden die Beschwerden oft wahrgenommen.

Nicht immer knurrt der Magen

Hunger zeigt sich übrigens nicht bei jedem Menschen gleich: Während manche sofort ein deutliches Magenknurren verspüren, reagieren andere ganz anders. Kopfschmerzen, Müdigkeit, schlechte Laune oder sogar Übelkeit können ebenfalls Anzeichen dafür sein, dass dem Körper Energie fehlt. Deshalb erkennen viele Menschen zunächst gar nicht, dass Hunger hinter ihren Beschwerden steckt.

Kleine Mahlzeit, große Wirkung

Die gute Nachricht: In den meisten Fällen verschwinden die Beschwerden rasch wieder. Oft reicht bereits eine kleine Mahlzeit aus, um den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren und den Körper mit neuer Energie zu versorgen. Ein Stück Obst, eine Handvoll Nüsse, ein Joghurt oder ein belegtes Brot können wahre Wunder wirken.

Auch ausreichend Flüssigkeit spielt eine wichtige Rolle. Denn Durst und Hunger werden vom Körper manchmal verwechselt. Wer regelmäßig isst und lange Essenspausen vermeidet, kann solchen Beschwerden häufig vorbeugen.

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