Ganze 14 bis 16 Stunden am Tag fasten gläubige Muslime während des Ramadan. Manche verzichten während des Fastenmonats sogar auf das Trinken. Auch Kinder beteiligen sich daran – manche auch unfreiwillig, da die Eltern es ihnen aufzwingen.
Dies wirkt sich nicht nur negativ auf die Gesundheit aus, sondern auch auf den Bildungserfolg. Oft würden die Kinder mit Müdigkeit und Konzentrationsproblemen – "Heute" berichtete bereits von derartigen Vorfällen.
Nun hat sich Staatssekretär Alexander Pröll (ÖVP) gegenüber der "Krone" aufhorchen lassen. "Eigentlich müsste man auch das Ramadan-Fasten für Kinder unter 14 Jahren verbieten", so der Staatssekretär.
Laut dem Bericht gebe es an den heimischen Schulen etwa 120.000 bis 145.000 muslimische Kinder unter 14 Jahren. Die Auswirkungen seien also enorm. In einigen Fällen würden sich die Kinder während des Fastenmonats auch von Turnen oder Schwimmunterricht freistellen lassen.
An anderen Schulen kam es auch schon dazu, dass die Kinder um die Wette hungern würden. Sie würden sich untereinander darin messen, wer länger ohne Essen aushält. Auch Kreislaufzusammenbrüche könnten so entstehen.