Rund 30.000 Pensionistinnen und Pensionisten haben die Aktion "Stoppt den Österreich-Aufschlag" unterstützt. Die gesammelten Unterschriften wurden am Dienstag von PVÖ-Präsidentin Birgit Gerstorfer und Generalsekretär Christian Rösner-El-Heliebi an Staatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) übergeben.
Hintergrund sind massive Preisunterschiede zwischen Österreich und Deutschland. Laut Pensionistenverband kosten gleiche Produkte in heimischen Supermärkten und Drogerien teils um bis zu 129 Prozent mehr. "Dieser Teuerung und dem Österreich-Aufschlag müssen auf nationaler und europäischer Ebene der Kampf angesagt werden", fordert Gerstorfer.
Mit dieser Unterschriften-Aktion möchten wir unserer Forderung noch mehr Gewicht verleihen“, unterstreicht PVÖ-Generalsekretär Christian Rösner El-Heliebi.
Auch Staatssekretärin Königsberger-Ludwig sieht Handlungsbedarf. Die Einkäufe hätten sich im Schnitt um bis zu 50 Prozent verteuert, was vor allem Menschen mit kleineren Einkommen treffe. Sie sprach sich für mehr Transparenz bei Preisen, Maßnahmen gegen Shrinkflation und strengere Strafen bei Verstößen aus.
Die hohen Preisaufschläge gegenüber Deutschland seien für viele Konsumenten nicht nachvollziehbar. "Hier braucht es eine europäische Lösung", so die Staatssekretärin.