Bei 35 Grad greifen viele zu Salat und Wasser – doch ausgerechnet Pommes könnten an Hitzetagen überraschend sinnvoll sein. Klingt verrückt, hat aber einen ernährungsphysiologischen Hintergrund.
Pommes gelten eigentlich als schweres Essen, doch genau das kann im Sommer einen Effekt haben: Der Körper verbraucht Energie bei der Verdauung, und salzige Speisen helfen, den durch Schwitzen verlorenen Natriumhaushalt auszugleichen.
An heißen Tagen verliert der Körper viel Salz über den Schweiß: Pommes liefern genau dieses Natrium und können so helfen, den Elektrolythaushalt stabil zu halten. Wichtig bleibt aber dennoch genug Wasser dazu zu trinken. Natürlich sind Pommes kein klassisches "Hitze-Superfood": In Maßen können sie aber an extrem heißen Tagen eine überraschende Ergänzung sein.
Fettige Speisen wie Pommes sind zwar schwer verdaulich, liefern dem Körper aber viel Energie und sorgen für ein längeres Sättigungsgefühl. Gerade bei Hitze kann das helfen, den Blutzuckerspiegel stabil zu halten – allerdings nur in Maßen, da zu viel Fett den Kreislauf zusätzlich belasten kann.
An heißen Tagen sind vor allem leichte und wasserreiche Speisen ideal: Salate mit Gurken oder Tomaten, frisches Obst wie Wassermelone oder Beeren sowie kalte Suppen wie Gazpacho erfrischen und belasten den Körper nicht zusätzlich.
Auch Joghurt, gegrilltes Gemüse oder leichte Fischgerichte gelten als gut verträglich und helfen, den Flüssigkeitshaushalt bei hohen Temperaturen stabil zu halten. Aber auch die Portion gesalzene Pommes können auf den Speiseplan.