Süß und gesund

Zumindest dafür ist die Hitze gut: Ganz süße Marillen

Hitze sorgt im Burgenland für eine verkürzte Marillen-Ernte, steigert aber Aroma und Süße. Der Kilopreis bleibt trotz Teuerung stabil.
Heute Life
24.06.2026, 08:36
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Im Burgenland wachsen derzeit auf 82 Hektar Marillen. Die anhaltende Hitze macht den Marillenbauern zu schaffen, bringt aber auch Vorteile für die Früchte. Die große Hitze sorgt heuer dafür, dass die Erntezeit deutlich kürzer ausfällt. Das bedeutet für die heimischen Bauern ordentlich Stress. Laut dem Kittseer Marillenbauer, Josef Maurovich, könnte sich das Zeitfenster für die optimale Ernte heuer sogar halbieren.

Kurzes Stoßgebet!

"Die Erntezeit wird eher kurz und stressig werden. Wir schauen natürlich, dass wir mit unseren Erntehelfern so viel wie möglich in Top-Qualität von den Bäumen herunterbekommen. Da muss uns aber auch der Herrgott ein bisschen helfen", erklärt Maurovich. Die Marillenbauern rechnen damit, dass sie heuer rund eineinhalb Wochen Zeit haben, um die Marillen zu pflücken. In Jahren mit weniger Hitze dauert die Ernte oft doppelt so lang, also knapp drei Wochen.

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„Durch die Hitze wird die Marille sehr süß und dadurch auch sehr aromatisch“
Josef MaurovichMarillenbauer

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Am Preis für ein Kilo Kittseer Marillen ändert sich trotzdem nichts. Wie schon im Vorjahr kostet das Kilo fünf Euro. Die Bauern schaffen es auch heuer, den Preis trotz der allgemeinen Teuerung zu halten.

Die Marille ist im Burgenland besonders gefragt. Landwirtschaftskammerpräsident Nikolaus Berlakovich meint dazu: "Die Marille liegt im Trend, weil die Anbaufläche in den vergangenen 25 Jahren, im Gegensatz zu anderen Kulturen, die leicht rückläufig sind, um 40 Prozent gestiegen ist. Das ist schon sehr beachtlich."

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