Appell an alle Halter

"Hitzefalle" – das ist jetzt lebensgefährlich für Hunde

Die Temperaturen steigen weiter an. Die Hitze kann lebensgefährlich werden – nicht nur für Menschen, sondern auch für ihre vierbeinigen Begleiter.
Oberösterreich Heute
20.06.2026, 19:31
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Seit Wochen ist es viel zu heiß und zu trocken. Die dramatischen Auswirkungen der unerbittlichen Dürre zeigen sich jetzt im Innviertel: Fotograf Manfred Fesl war am Mattig-Fluss in Schalchen unterwegs. Sein Befund: "Die Regenfälle in der letzten Woche konnten die Trockenheit im Bezirk Braunau nur oberflächlich lindern."

Die schlimme Folge: Sogar die letzten Tümpel sind ausgetrocknet. Nicht nur zahlreiche Fische sind umgekommen, sondern auch ein Biber, wie Fesls erschütternde Bilder zeigen.

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Auch für andere Tiere birgt die extreme Hitze große Risiken: Der zuständige OÖ-Landesrat Martin Winkler (SPÖ) appelliert an alle Hundebesitzer, aktuell besondere Rücksicht walten zu lassen. "Ein Tier zu halten bedeutet, Verantwortung für ein Lebewesen zu übernehmen – und zwar an jedem einzelnen Tag."

Hunde leiden bei hoher Hitze schneller als Menschen: Sie haben keine am ganzen Körper verteilten Schweißdrüsen zur Temperaturregulierung und können überschüssige Körperwärme nur eingeschränkt abgeben. Umso wichtiger ist es, dass Tiere jederzeit kühle Rückzugsorte aufsuchen können und ausreichend Zugang zu frischem Wasser haben.

Belastung schon ab 20 Grad

"Leider wird auch immer wieder die Gefahr, Hunde im Auto im Sommer kurz zu lassen, unterschätzt: Ein Auto kann sehr rasch zur Hitzefalle für Hunde werden", warnt Tierschutz-Ombudsfrau Cornelia Rouha-Mülleder. Und: Bereits ab Temperaturen von rund 20 Grad können Aktivitäten wie Laufen oder Wandern für Vierbeiner eine spürbare Belastung darstellen.

Empfehlenswert ist daher, längere Spaziergänge in die kühleren Morgen- und Abendstunden zu verlegen. Besonders geeignet sind Wege in der Nähe von Gewässern – viele Hunde schwimmen gerne und können sich im kühlen Wasser erfrischen.

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