Süßes Gemüse

Gewusst? Süßkartoffeln sind keine richtigen Kartoffeln

Die Knollen sind längst zum Küchenliebling geworden. Was aber kaum jemand weiß: Mit klassischen Kartoffeln haben sie weniger gemeinsam als gedacht.
Heute Life
20.05.2026, 09:16
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Sie liegen im Geschäft direkt neben den Kartoffeln, landen als Pommes auf dem Teller und sehen auf den ersten Blick fast gleich aus. Doch genau hier beginnt der Irrtum: Süßkartoffeln haben mit der klassischen Kartoffel eigentlich kaum etwas gemeinsam. Was viele nicht wissen – botanisch gesehen sind die beliebten Knollen nicht einmal verwandt. Trotzdem haben sie sich längst vom Food-Trend zum echten Küchenstar entwickelt.

Keine "echten" Kartoffeln

Auch wenn der Name etwas anderes vermuten lässt: Die Süßkartoffel gehört nicht zur Familie der Kartoffeln. Während die klassische Kartoffel ein Nachtschattengewächs ist, zählt die Süßkartoffel zu den Windengewächsen. Sie ist also näher mit Zierpflanzen verwandt als mit den Erdäpfeln, die täglich auf den Tellern landet.

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Der größte Unterschied zeigt sich bereits beim Wachstum. Kartoffeln bilden sogenannte Knollen aus dem unterirdischen Spross. Süßkartoffeln dagegen entstehen aus verdickten Speicherwurzeln. Genau deshalb schmecken sie auch deutlich süßer und enthalten mehr natürlichen Zucker.

Warum die orange Knolle so beliebt ist

In den vergangenen Jahren hat die Süßkartoffel einen regelrechten Hype erlebt. Ob als Pommes, Püree, Ofengemüse oder Bowl-Zutat – kaum ein Trend-Restaurant kommt noch ohne sie aus. Viele schätzen vor allem den leicht süßlichen Geschmack und die vielseitige Verwendung in der Küche.

Dazu kommt: Süßkartoffeln enthalten reichlich Ballaststoffe, Vitamine und Beta-Carotin. Besonders die orange Farbe gilt als Zeichen für den hohen Gehalt an Antioxidantien. Deshalb wird die Knolle oft als gesündere Alternative zur klassischen Kartoffel gesehen.

Ganz ersetzen kann sie die normale Kartoffel aber nicht. Denn diese enthält wiederum weniger Zucker und punktet mit anderen Nährstoffen. Ernährungsexperten betonen deshalb immer wieder, dass beide Lebensmittel ihre Vorteile haben.

Ursprünglich aus Mittelamerika

Die Heimat der Süßkartoffel liegt ursprünglich in Mittel- und Südamerika. Dort wird sie bereits seit Tausenden Jahren angebaut. Heute wachsen Süßkartoffeln vor allem in warmen Regionen wie den USA, Südamerika oder Afrika. Mittlerweile werden sie aber auch in Europa immer beliebter.

Vor allem im Netz hat die Knolle ihren Kultstatus erreicht. Bunte Gerichte, knusprige Süßkartoffel-Pommes und kreative Rezepte machen sie zum perfekten Social-Media-Star.

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