Weiße Bluse, helles Shirt oder Sommerkleid – und darunter bloß kein sichtbarer BH. Genau deshalb greifen viele automatisch zu weißer Unterwäsche. Doch was logisch klingt, sorgt oft für das genaue Gegenteil: Der BH scheint unter dem Stoff erst recht durch. Der Grund dafür hat weniger mit der Kleidung zu tun – sondern vielmehr mit unserer Haut.
Viele glauben, ein weißer BH sei unter einem weißen Shirt automatisch unsichtbar. Tatsächlich entsteht aber oft ein starker Kontrast zwischen Stoff, Unterwäsche und Haut. Vor allem bei dünnen Sommerstoffen zeichnet sich der BH dadurch schnell ab. Das Problem: Weiß reflektiert Licht stärker und hebt sich deshalb unter hellen Klamotten oft deutlicher von der natürlichen Hautfarbe ab.
Überraschenderweise funktionieren rote BHs unter weißem Gewand häufig viel besser. Der Grund liegt im natürlichen Unterton unserer Haut. Viele Menschen haben einen leicht rosigen oder rötlichen Hautton – und genau daran passt sich Rot optisch an. Dadurch wirkt der BH fast wie eine zweite Haut und scheint unter weißem Stoff deutlich weniger durch. Besonders gut funktioniert das bei gedeckten oder dunkleren Rottönen.
Welcher Farbton ideal ist, hängt allerdings vom eigenen Hauttyp ab. Menschen mit heller Haut greifen besser zu Koralle, Kirschrot oder Pinktönen. Bei dunkleren Hauttypen wirken Weinrot oder Burgunder oft natürlicher. Alternativ funktionieren auch BHs in Hautfarbe – allerdings nur dann, wenn der Ton wirklich perfekt zum eigenen Teint passt.
Nicht nur die Farbe spielt eine Rolle: Spitze, dicke Nähte oder strukturierte Stoffe zeichnen sich unter dünnen Shirts schnell ab – egal welche Farbe der BH hat. Wer wirklich auf Nummer sicher gehen will, setzt deshalb auf glatte, nahtlose Modelle. Sogenannte Seamless-BHs gelten unter weißer Kleidung als besonders unauffällig.