Der Kleiderschrank ist voll, das Outfit schnell gewählt – doch dann merkt man schnell: Falten überall. Hemd, Bluse oder T-Shirt sehen aus, als hätten sie die Nacht zerknüllt verbracht. Also doch wieder zum Bügeleisen greifen? Dabei lässt sich genau das oft vermeiden: Wer schon beim Waschen die richtigen Tipps kennt, kann den täglichen Bügelstress reduzieren.
Der Schlüssel zu glatter Wäsche liegt oft schon vor dem ersten Knopfdruck. Entscheidend ist die richtige Vorbereitung. Trenne deine Kleidung nach Materialien: Empfindliche Stoffe wie Seide oder Wolle brauchen mehr Schonung als robuste Baumwolle. Werden diese gemeinsam gewaschen, entsteht Reibung – und damit auch mehr Falten.
Moderne Waschmaschinen bieten für fast jedes Material ein eigenes Programm. Für knitteranfällige Kleidung gilt: Je schonender, desto besser. Feinwasch- oder Handwaschprogramme sorgen dafür, dass die Fasern weniger beansprucht werden und die Kleidung ihre Form behält.
Auch die Temperatur spielt eine Rolle: Zu heißes Wasser kann Stoffe zusammenziehen lassen. Niedrige Temperaturen sind oft die bessere Wahl.
Ein häufiger Fehler: zu hohe Schleuderdrehzahlen. Zwar wird die Wäsche schneller trocken, gleichzeitig wird sie aber auch stärker geknittert. Gerade bei empfindlichen Stoffen lohnt es sich, die Drehzahl zu reduzieren.
Wie du deine Wäsche trocknest, hat großen Einfluss auf das Ergebnis. Am besten: Gewand direkt aufhängen und dabei glatt streichen. So verschwinden viele Falten schon von selbst. Der Trockner hingegen kann Stoffe zusätzlich verknittern – und verbraucht außerdem unnötig Energie.
Ganz ohne Bügeln geht es bei manchen Teilen zwar nicht – etwa bei Hemden oder Blusen. Doch auch hier gibt es Alternativen. Wasserdampf kann helfen: Hänge deine Klamotten einfach ins Badezimmer, während du duschst. Der Dampf glättet die Fasern sanft und spart dir oft den Griff zum Bügeleisen.