Einer Shar Pei Züchterin aus der Steiermark wurden vor acht Wochen 73 Tiere, darunter auch 14 Mutterhündinnen und viele Welpen, abgenommen und in die Arche Noah gebracht. Am gesamten Grundstück stapelten sich Zwinger, Boxen und Käfige bis zum Dachboden, worin die beliebten Faltenhunde wie Konservendosen gelagert wurden.
Doch erst nach den medizinischen Untersuchungen der Tiere in der Obhut des steirischen Tierschutzhauses wurde der Worst Case bestätigt: Fast jeder einzelne Hund braucht eine Operation - und der Tierschutz Hilfe!
Die Hunde waren für die herzlose Frau tatsächlich nur lukrative Ware mit Puls, denn nicht einmal Namen wurden den Tieren zugestanden. Lediglich mit Zahlen- und Buchstabenkombinationen wurden die Hunde auseinandergehalten. Kennen tun sie auch nichts - weder Kommandos noch Wiesen und Sonnenschein und schon gar keine Streicheleinheiten.
Die vergangenen acht Wochen waren für die Tierschützer der Arche Noah zwar sehr aufreibend, aber auch erfolgreich, denn immerhin kann ein Großteil der Hunde bereits vermittelt werden. Gut so - denn das Tierheim stößt bei solchen Fällen natürlich an seine Kapazitätsgrenzen und ob man von der Täterin zumindest irgendwann ein paar Kosten erstattet bekommt, weiß keiner. Auch deswegen wurde kürzlich auf Instagram ein Spendenaufruf gestartet:
Bitte helft mit:
Aktiver Tierschutz Austria
IBAN: AT71 3800 0000 0513 5025
PayPal: Link in Bio
Verwendungszweck: "FB Sharpei"
Jeder Euro kommt dem Tierheim zugute, um die medizinische Versorgung der 73 Rassehunde sicherzustellen, die bisherigen Futterkosten zu decken und den armen Tieren eine Chance auf ein sicheres, weiteres Leben zu schenken.
Wer Interesse an den Shar Peis haben sollte, möchte sich aber unbedingt genau um die Bedürfnisse dieser Rasse informieren. Es handelt sich hier um keine einfache Rasse oder "Kuschelhunde", unabhängig von gesundheitlichen Problemen durch die angezüchteten Falten an Augen, Ohren und Haut.
Die Züchterin weist alle Vorwürfe zurück und ihr Anwalt erklärte gegenüber der Kleinen Zeitung, dass die Hunde beim Eintreffen der Behörden gerade alle in Quarantäne waren, weshalb sie so "zusammengepfercht" und eingesperrt waren. Das Verfahren läuft.