Die gute Nachricht gleich vorweg: Die meisten Pferde, die im Pferdezentrum in Stadl-Paura (Bezirk Wels-Land) an Influenza erkrankt sind, sind bereits am Weg der Besserung. Das hat die Organisation am Dienstag bekannt gegeben.
Als ein Pferd erste Anzeichen einer fieberhaften Erkrankung zeigte, wurde es schon am Ende der Vorwoche mit seinen unmittelbaren "Boxennachbarn" in Quarantäne gebracht und auf die Pferdegrippe getestet. Leider waren zu diesem Zeitpunkt schon weitere Tiere betroffen, weshalb sich der Verdacht der Influenza im Pferdezentrum schnell bestätigte.
Der Ausbildungsstall sowie die Stiftsreitschule beim Agrarbildungszentrum Lambach sind von der Erkrankung nicht betroffen. Laut Geschäftsführer Johannes Mayrhofer gegenüber dem ORF sind aktuell 40 Pferde infiziert und 150 Tiere in Quarantäne. Die meisten zeigen aber keine oder nur sehr geringe Symptome, und ein Tierarzt kümmert sich laufend um die erkrankten Pferde.
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Alle für das vergangene Wochenende geplanten Veranstaltungen mussten abgesagt werden. Die Verantwortlichen bitten um Verständnis: "Die Unannehmlichkeiten der bereits angereisten Teilnehmer bitten wir zu entschuldigen, im Sinne des Tierwohls war dies unumgänglich." Das geplante "Working-Equitation-Turnier" am kommenden Wochenende wurde nach Ebreichsdorf verlegt.
Es ist wahrscheinlich, dass noch weitere Bewerbe abgesagt werden müssen. "Die Entscheidung über unsere internationalen Springturniere fällt am Mittwoch", heißt es auf der Website. Für die beiden darauffolgenden Wochenenden wären insgesamt 800 Pferde aus 15 Ländern nach Stadl-Paura gekommen. Sollte es zu einer Absage kommen, rechnet man mit einem Schaden von 100.000 bis 120.000 Euro.