Schon zwei Amtsenthebungsverfahren hat Donald Trump hinter sich. Doch jetzt schlägt der frühere CIA-Direktor John Brennan einen neuen Weg vor, um den Anführer der MAGA-Bewegung loszuwerden. Sollte das passieren, würde Vizepräsident JD Vance nachrücken.
Laut US-Verfassung können die Amtsgeschäfte des Präsidenten an den Vizepräsidenten übergeben werden, wenn der Präsident nicht mehr in der Lage ist, seine Pflichten und Befugnisse auszuüben – also als amtsunfähig gilt.
Für Brennan ist der Punkt erreicht. Mit Blick auf Trumps Verhalten während des Iran-Konflikts sagte er dem US-Mediendienst "MS Now": "Dieser Mann ist eindeutig geisteskrank."
Der 25. Verfassungszusatz sei laut Brennan genau für solche Fälle wie Trump geschaffen worden.
Der Ex-CIA-Direktor sieht Trump als zu großes Risiko, um ihn weiter als Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte zu belassen. Besonders besorgniserregend sei, dass Trump Zugriff auf das US-Atomwaffenarsenal hat.
Eine Übergabe der Amtsgeschäfte an JD Vance ist laut 20 Minuten aber äußerst unwahrscheinlich. Zuerst müsste eine Mehrheit im Kabinett schriftlich festhalten, dass Trump nicht mehr arbeitsfähig ist.
Sollte Trump widersprechen, müsste der Kongress mit Zweidrittelmehrheit zustimmen. Da beide Kammern nach wie vor von den Republikanern kontrolliert werden, stehen die Chancen dafür sehr schlecht.