Außen perfekt grün, zuhause dann die Enttäuschung: Viele Avocados sehen im Geschäft reif aus, entpuppen sich beim Aufschneiden aber als steinhart. Das Fruchtfleisch ist fest, geschmacklos und kaum streichfähig. Dabei schmeckt die beliebte Trendfrucht erst richtig gut, wenn sie weich, cremig und butterartig ist. Die gute Nachricht: Mit einem einfachen Trick kannst du harte Avocados daheim deutlich schneller nachreifen lassen.
Avocados gehören mittlerweile zu den beliebtesten Früchten überhaupt – egal ob auf Brot, im Salat oder als Guacamole. Damit sie den langen Transport überstehen, werden sie allerdings meist unreif geerntet und gelangen oft noch hart in den Handel. Das Problem: Zuhause brauchen sie dann oft mehrere Tage, bis sie den perfekten Reifegrad erreichen. Viele werden deshalb ungeduldig oder werfen die Frucht sogar weg.
Besonders gut funktioniert der sogenannte Papiersackerl-Trick. Dafür brauchst du nur eine unreife Avocado, ein Papiersackerl und eine reife Banane oder einen Apfel. Die Früchte werden gemeinsam in die Tüte gelegt und anschließend verschlossen. Danach sollte das Sackerl an einem warmen Ort gelagert werden, aber nicht im Kühlschrank.
Der Effekt: Äpfel und Bananen geben das Reifegas Ethylen ab. Dieses Gas beschleunigt den Reifeprozess der Avocado deutlich. Oft wird die Frucht dadurch schon innerhalb von ein bis zwei Tagen weich. Falls du kein Papiersackerl hast, funktioniert der Trick übrigens auch mit Zeitungspapier.
Neben dem klassischen Papiersackerl-Trick kursieren noch weitere Methoden, um harte Avocados schneller weich zu bekommen.
Avocados gelten trotz ihres hohen Fettgehalts als gesund. Der Grund: Sie enthalten überwiegend ungesättigte Fettsäuren sowie wertvolle Omega-3-Fettsäuren. Dazu kommen wichtige Vitamine und Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium sowie Vitamin A, E und verschiedene B-Vitamine.