Das Zupfbrot aus dem Dutch Oven ist weit mehr als eine Beilage - es ist fast schon ein eigenes Gericht. Außen knusprig, innen weich und saftig durch die würzige Füllung. In geselliger Runde eignet es sich perfekt zum Teilen, Zupfen und Dippen.
Die Zubereitung ist überraschend einfach: Lauwarmes Wasser wird mit Zucker und Hefe verrührt und einige Minuten stehen gelassen, bis sich Bläschen bilden. Das Mehl wird mit Salz gemischt, eine Mulde geformt und die Hefemischung dazugegeben. Alles zu einem glatten Teig verkneten und abgedeckt etwa 30 Minuten ruhen lassen.
Wie chip.de berichtet, wird während der Teigruhe der Dutch Oven eingefettet. Für die Füllung werden abgetropfte Tomaten grob geschnitten und mit gehacktem Knoblauch, Olivenöl, Kräutern, Pesto und Parmesan zu einer aromatischen Masse vermischt.
Der gegangene Teig wird auf einer bemehlten Fläche rechteckig ausgerollt. Die Füllung wird gleichmäßig verteilt und leicht angedrückt. Dann wird der Teig in Streifen geschnitten, die wie eine Ziehharmonika gefaltet und eng nebeneinander in den Dutch Oven gesetzt werden.
Der gefüllte Teig darf im Topf nochmals etwa 60 Minuten ruhen. Dann wird der geschlossene Dutch Oven in die heiße Glut gestellt und zusätzlich mit glühenden Kohlen bedeckt. Nach 35 bis 40 Minuten ist das Brot goldbraun und duftet intensiv.
Den Garprozess regelmäßig kontrollieren - größere Brote bleiben länger in der Glut, empfindlichere Teige sind schneller fertig. Im Zweifel das Brot ein paar Minuten früher herausnehmen, da es durch Restwärme noch nachgart.
Außerdem wichtig: Der Dutch Oven sollte erst kurz vor dem Backen auf die Glut gestellt werden. Nach dem Gebrauch nur mit warmem Wasser reinigen. Das Brot nach dem Backen etwas abkühlen lassen, damit es beim Anschneiden nicht zerreißt.