Endlich wird das Wetter wieder besser und die Grillsaison startet. Doch nach dem Grillvergnügen kommt oft der Frust: Der Rost ist verschmutzt, eingebrannte Reste kleben hartnäckig fest. Viele greifen dann zu aggressiven Reinigungsmitteln – dabei geht es viel einfacher und gesünder.
Das brauchst du: eine unbehandelte Zitrone und grobes Salz. Schneide die Zitrone in zwei Hälften und drücke eine Hälfte mit der Schnittfläche kräftig in einen Teller mit Salz. Dann steckst du die Zitrone auf eine lange Gabel oder eine Grillzange und reibst damit über den noch warmen Rost.
Wie chip.de unter Berufung auf die Schweizer Illustrierte berichtet, entfalten die Salzkristalle in Kombination mit der Zitronensäure eine verblüffende Reinigungskraft. Das Salz wirkt dabei wie ein sanftes Scheuermittel, während die Zitronensäure fettlösend und desinfizierend wirkt.
Der beste Zeitpunkt zum Reinigen ist direkt nach dem Grillen, solange der Rost noch warm ist. Dann lassen sich Reste am leichtesten entfernen und verkrusten gar nicht erst.
Bei besonders hartnäckigen Verschmutzungen hilft ein zusätzlicher Trick: Lege den Rost über Nacht in heißes Wasser mit etwas Backpulver oder Natron ein. Danach lassen sich die aufgeweichten Reste kinderleicht entfernen.
Ein großer Vorteil dieser Methode: Du vermeidest aggressive Chemikalien, die Haut und Atemwege reizen können. Gerade weil der Grillrost direkt mit Lebensmitteln in Kontakt kommt, ist eine natürliche Reinigung die bessere Wahl.
Bonus: Nach der Behandlung verströmt der Grill einen angenehm frischen Zitrusduft statt des typischen Grillgeruchs. Eine dünne Schicht Speiseöl vor dem nächsten Grillen verhindert zudem, dass Fleisch und Marinaden so stark einbrennen.