Kunstwerke gesichert

Wasser dringt bei Extrem-Gewitter in Albertina ein

Das Extrem-Gewitter über Wien hatte auch Folgen für die Albertina. Nach einem Wassereintritt wurden Bilder vorsorglich entfernt.
Newsdesk Heute
17.07.2026, 20:31
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Das heftige Gewitter, das am Freitagnachmittag über Wien hinwegzog, hat auch eines der bekanntesten Museen des Landes getroffen. In der Albertina kam es infolge des Starkregens zu einem Wassereintritt. Aus Sicherheitsgründen wurden mehrere Kunstwerke sofort aus dem betroffenen Bereich entfernt. Nach Angaben des Museums entstand dabei kein Schaden.

Wie die Albertina mitteilte, trat Wasser in der Propter Homines Halle im Eingangsbereich des Museums ein. Der Zwischenfall wurde jedoch früh erkannt. Ausschlaggebend waren Detektoren, die auf ein Leck aufmerksam machten. Dadurch konnten die Mitarbeiter rasch handeln, noch bevor die ausgestellten Werke gefährdet wurden.

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"Infolge des heutigen Starkregens kam es in der Albertina zu einem Wassereintritt in der Propter Homines Halle. In dem betroffenen Eingangsbereich wurden vorsichtshalber alle Kunstwerke abgehängt", erklärte das Museum in einer Aussendung.

Werke vorsorglich entfernt

Gegenüber der APA wurde präzisiert, dass rund zehn Bilder aus der Propter Homines Halle entfernt wurden. Die Verantwortlichen betonten, dass die Schutzmaßnahmen sofort gegriffen hätten und deshalb kein einziges Kunstwerk beschädigt worden sei.

Nach Angaben eines Sprechers befanden sich im betroffenen Eingangsbereich vor allem Werke von Albertina-Mitbegründerin Marie Christine. Diese wurden aus Sicherheitsgründen abgehängt. Nach derzeitiger Planung sollen die Bilder bereits am Samstag wieder an ihren ursprünglichen Platz zurückkehren.

Das Museum hebt hervor, dass die rasche Reaktion entscheidend gewesen sei. Durch das frühe Erkennen des Wassereintritts habe verhindert werden können, dass Feuchtigkeit die wertvollen Exponate erreicht.

Lehren aus dem Wasserschaden 2009

Der aktuelle Zwischenfall erinnert an einen Wassereinbruch im Jahr 2009, berichtet indes der ORF. Damals war der Tiefenspeicher der Albertina betroffen. In den Jahren danach wurden zahlreiche Schutzmaßnahmen umgesetzt, um auf ähnliche Situationen besser vorbereitet zu sein.

Dazu zählen unter anderem zusätzliche Zugänge, damit betroffene Bereiche schneller erreicht werden können, sowie ein System zur Ableitung von Wasser innerhalb der Mauern und Regale. Nach dem Vorfall am Freitag sollen die bestehenden Sicherheitsmaßnahmen dennoch erneut überprüft werden. Das Museum will analysieren, ob weitere Verbesserungen notwendig sind.

Unwetter sorgte auch auf Wiens Straßen für Probleme

Nicht nur die Albertina bekam die Folgen des Extrem-Gewitters zu spüren. Die starken Regenfälle führten am Freitag auch in anderen Teilen Wiens zu erheblichen Behinderungen. Mehrere Unterführungen mussten zeitweise gesperrt werden, weil sich große Wassermengen angesammelt hatten. Der Verkehr wurde dadurch teilweise erheblich beeinträchtigt.

Auch für die kommenden Tage dürfte das Wetter unbeständig bleiben. Am Wochenende ist weiterhin mit wechselhaftem Wetter zu rechnen. Besonders am Sonntag könnten erneut Gewitter über Teile Österreichs ziehen. Damit bleibt auch die Gefahr weiterer kräftiger Regenfälle bestehen.

{title && {title} } red, {title && {title} } 17.07.2026, 20:31
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