Die Wiener Polizei hat am Donnerstag bei einer groß angelegten Schwerpunktaktion in der Waffenverbotszone am Yppenplatz und weiteren Teilen der Inneren Stadt kräftig zugeschlagen.
Ziel der Kontrollen war es, gegen Jugend- und Suchtmittelkriminalität, illegalen Aufenthalt sowie Verstöße gegen das Waffenverbot vorzugehen. An der Aktion waren Beamte des Stadtpolizeikommandos Ottakring, der Bereitschaftseinheit Wien und des Landeskriminalamts beteiligt.
Bereits gegen 15 Uhr wollten zwei syrische Staatsangehörige (22 und 26) in der Johannesgasse einem Kriminalbeamten in Zivil Cannabisharz verkaufen. Die beiden Männer wurden festgenommen.
Fast zeitgleich kontrollierten Polizisten in Ottakring einen 26-jährigen Rumänen. Bei ihm fanden die Beamten rund 20 Gramm Cannabiskraut. Er wurde nach dem Suchtmittelgesetz angezeigt.
Kurz darauf klickten für einen 34-jährigen Serben in der Ottakringer Straße die Handschellen. Gegen ihn bestanden offene Verwaltungsstrafen von insgesamt 6.112,50 Euro. Weil er den Betrag nicht bezahlen konnte, wurde er festgenommen.
Außerdem hielten Beamte einen 33-jährigen serbischen Pkw-Lenker an. Die Kontrolle ergab, dass gegen ihn ein Einreiseverbot für Österreich bestand. Er wurde nach dem Fremdenpolizeigesetz angezeigt.
Insgesamt nahm die Wiener Polizei im Rahmen der Schwerpunktaktion vier Personen fest – drei nach der Strafprozessordnung und eine nach dem Verwaltungsstrafgesetz. Zudem wurden drei Anzeigen nach dem Suchtmittelgesetz, vier Anzeigen nach dem Verwaltungsstrafgesetz sowie eine Anzeige nach dem Fremdenpolizeigesetz erstattet.
Die Beamten führten 37 Identitätsfeststellungen durch und stellten 40,5 Gramm Cannabisharz, 20 Gramm Cannabiskraut sowie 145 Euro Bargeld sicher.