Wasserspringer Niki Stajkovic bei Badeunfall gestorben

Bild: Klaus Titzer (www.picturedesk.com)

Der ehemalige österreichische Spitzensportler und Olympiateilnehmer Niki Stajkovic ist am Freitag bei einem Badeunfall im Sportzentrum Rif in Hallein verstorben.

Der 57-Jährige ging gegen 14.45 Uhr in die Schwimmhalle, um ein Training zu absolvieren. Seine Ehefrau (28) begleitete ihn, verließ das Wasser jedoch früher und begab sich in die Kabine, um sich umzuziehen. Sie sah ihren Mann zum letzten Mal lebend.

Kinder entdeckten den früheren Spitzenathleten

Kurz nach 16 Uhr entdeckten Kinder einer Schwimmgruppe den leblos am Grund des Becken treibenden Stajkovic. Sie verständigten ihren Schwimmtrainer und den Bademeister.

Die beiden Männer zogen den Leblosen aus dem Wasser und versuchten, ihn zu reanimieren - leider ohne Erfolg. Der Notarzt, der wenig später mit dem Hubschrauber Christophorus 6 eintraf, stellte den Tod des früheren Spitzensportlers fest. Laut Einsatzkräften dürfte Stajkovic an Herzversagen gestorben sein.

Schwimmverband trauert

Der österreichische Schwimmverband trauert um "eines seiner großen Aushängeschilder", wie es in einer Mitteilung hieß. "Die Sportfamilie verliert mit Niki nicht nur einen begeisterten Sportler, sondern eine engen Freunde und großen Förderer des Wasserspringens". Er sei maßgeblich dafür verantwortlich gewesen, dass Klippenspringen ins WM-Programm aufgenommen wurde.

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Seite 2: Karriere und Leben von Niki Stajkovic

Karriere und Leben:

Stajkovic erzielte in seiner aktiven Zeit Erfolge auf nationaler und internationaler Ebene und nahm für Österreich an den Olympischen Spielen in München als 13-jähriges Wunderkind (1972), Montreal (1976), Moskau (1980), Seoul (1988) und Barcelona (1992) teil. Die beste Platzierung im Jahr 1980 war Rang acht im Turmspringen in Moskau.

Er gewann zwölf Mal die österreichische Meisterschaft, holte 1981 EM-Bronze vom Dreimeterbrett, zahlreiche Podestplätze in Welt- und Europacup-Bewerben und gewann viele klassische Meetings.

Zuletzt lebte Stajkovic hauptsächlich auf Hawaii, wo er Ferienwohnungen vermietete. Er war außerdem als Sportdirektor der Red Bull Cliff Diving Tour tätig.

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