Zieht es eine Stütze des LASK in die USA? Sascha Horvath ist ins Visier der San Jose Earthquakes geraten. Der MLS-Klub beschäftigt sich mit einer Verpflichtung des Linzer Kapitäns.
Konkret ist der Transfer-Poker allerdings noch nicht. Ein schriftliches Angebot für Horvath soll dem LASK bisher nicht vorliegen. Zudem befindet sich der Bundesligist in einer komfortablen Verhandlungsposition. Der Vertrag des Mittelfeldspielers läuft noch bis 2028 – außerdem spielen die Oberösterreicher in der Saison jedenfalls international.
Ein Abgang würde die Linzer sportlich empfindlich treffen. Unter Trainer Didi Kühbauer gehört Horvath zu den zentralen Figuren im Mittelfeld und führt die Mannschaft als Kapitän auf den Platz.
Spätestens in der vergangenen Saison unterstrich der 30-Jährige seinen Stellenwert. Horvath war maßgeblich am historischen Double aus Meisterschaft und ÖFB-Cup beteiligt. Insgesamt trägt der gebürtige Wiener seit 2021 das LASK-Trikot. In 188 Pflichtspielen sammelte er 50 Scorerpunkte – 20 Treffer erzielte er selbst, weitere 30 bereitete er vor.
Nun könnte ein Wechsel außerhalb Österreichs ein Thema werden. Die San Jose Earthquakes spielen in der nordamerikanischen Major League Soccer und haben Horvath auf ihrer Liste.
Ob daraus tatsächlich ein Transfer wird, ist noch völlig offen. Ohne konkretes Angebot besteht für den LASK aktuell jedenfalls kein unmittelbarer Handlungsbedarf.
Horvath bringt reichlich Erfahrung mit. Ausgebildet wurde er bei der Wiener Austria, später spielte er unter anderem für Sturm Graz, Dynamo Dresden, Wacker Innsbruck und Hartberg. Zudem durchlief er bis zur U21 sämtliche österreichischen Nachwuchs-Nationalteams.