Wechsel zu Red Bull? "Schon lange auf dem Zettel"

Fährt Sergio Perez im kommenden Jahr im Red Bull?
Fährt Sergio Perez im kommenden Jahr im Red Bull?Imago Images
Vor dem letzten Saison-Rennen in der Formel 1 sind noch drei Cockpits zu haben. Besonders begehrt ist der zweite Platz bei Red Bull. 

Dass Alex Albon auch im kommenden Jahr neben Max Verstappen für die "Roten Bullen" an den Start gehen wird, glaubt mittlerweile keiner mehr so richtig. Zu schlecht waren die Leistungen des Thailänders. Vor allem dann, wenn es drauf ankam. 

Wie zuletzt beim Grand Prix von Sakhir, als Verstappen in Kurve vier ausgeschieden war, Albon nur auf Rang sechs fuhr. Bezeichnend: Der 24-Jährige hält nur den achten Platz in der Fahrer-Wertung. Zu wenig für die Ansprüche des österreichischen Rennstalls. 

Auf Red-Bull-Radar

Stattdessen hat sich Sergio Perez mit seinem Premierensieg im Wüstensand von Sakhir ins Rampenlicht gefahren. Der Mexikaner, der bei Racing Point für Sebastian Vettel Platz machen muss, ist nun Top-Kandidat bei Red Bull. "Perez ist schon die ganze zweite Saisonhälfte auf unserem Radar", gab Motorsport--Boss Helmut Marko in der "Krone" zu. 

Eine Entscheidung wird trotzdem erst nach dem Saisonfinale am Sonntag in Abu Dhabi fallen. Auch wenn Marko nochmals unterstrich: "Die Leistung von Alex Albon zuletzt in Sakhir war nicht berauschend." 

"Die besten Jahre liegen vor mir"

Perez selbst gab sich vor dem Rennen in den Emiraten zugeknöpft. "Sie werden ihre Entscheidung nach dem Wochenende treffen. Wir haben so lange gewartet, da kommt es auf eine oder zwei Wochen auch nicht mehr an", schmunzelte der Sakhir-Sieger in seiner Presserunde, unterstrich aber mit Blick auf seinen Premierensieg: "Ein Rennen kann nicht alles verändern." 

Stattdessen ist der 30-Jährige überzeugt: "Ich glaube, dass ich auf dem Höhepunkt meiner Karriere bin. Die besten Jahre liegen noch vor mir, selbst wenn ich ein Jahr pausieren sollte."

Neben Albon und Perez wurde lange Nico Hülkenberg als Red-Bull-Kandidat gehandelt. Um den Deutschen ist es aber verdächtig ruhig geworden. Genauso wie um Yuki Tsunoda. Der Honda-Rookie wird wohl 2021 Dniil Kwjat ablösen, neben Pierre Gasly im Alpha Tauri sitzen. Und das letzte Formel-1-Cockpit? Das geht an Weltmeister Lewis Hamilton, der seinen neuen Vertrag bei Mercedes nur unterschreiben muss. 

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account red Time| Akt:
Formel 1Red Bull Racing

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen