WEGA-Einsatz bei Rapid-Stürmer Terrence Boyd

Als hätte der SK Rapid nicht schon genug Probleme am Hals, gab es am Wochenende auch noch einen WEGA-Einsatz in der Wohnung von Stürmer Terrence Boyd. Nachbarn hatten die Polizei informiert, da mehrerer Personen auf einer Dachterasse mit einer Waffe hantiert hatten.
Als hätte der , gab es am Wochenende auch noch einen WEGA-Einsatz in der Wohnung von Stürmer Terrence Boyd. Nachbarn hatten die Polizei informiert, da mehrerer Personen auf einer Dachterasse mit einer Waffe hantiert hatten.

Polizeisprecher Roman Hahslinger bestätigte im "Heute.at"-Talk einen "Österreich"-Bericht über den Einsatz der WEGA in der Wohnung des Rapid-Kickers in Wien-Landstraße: "Herr Boyd war sehr kooperativ, er öffnete den Beamten die Tür." Die Waffe, die die Spezialeinheit auf den Plan rief, entpuppte sich als täuschend echt aussehende Softgun.

Da kein strafrechtlich relevanter Tatbestand vorliegt, wird die Causa nicht weiter verfolgt.

"Ernstes Gespräch"

Auch Rapid nahm am Dienstag zum WEGA-Einsatz in der Wohnung von Boyd Stellung. Die Wiener betonten, dass es beim Grillabend mit vier Gästen zu keinerlei Gesetzesübertretung und auch zu keiner Anzeige gekommen sei. Das Hantieren von Boyds Gästen mit einer Softgun um 20.00 Uhr sei "sicherlich keine von Intelligenz geprägte Ruhmestat, aber auch kein Verbrechen".

Da Boyd eine Vorbildwirkung in der Öffentlichkeit innehabe, werden laut Rapid sowohl Sportdirektor Helmut Schulte als auch Cheftrainer Zoran Barisic "ein ernstes Gespräch" mit dem US-amerikanischen Teamspieler führen.

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