Spritpreis-Explosion

Wegen Krieg! Tanken zu teuer, wir fahren weniger Auto

Steigende Spritpreise sorgen dafür, dass Österreicher ihr Auto viel seltener nutzen. Viele steigen auch auf Alternativen um.
Österreich Heute
07.05.2026, 07:46
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Die Preise an der Zapfsäule steigen schon wieder, das spürt man im Alltag deutlich. Aktuell kostet im Durchschnitt aller Tankstellen Österreichs ein Liter Diesel 1,999 Euro, Super kommt auf 1,839 Euro.

Die Auswirkungen sind deutlich sichtbar. Laut einer Studie von AutoScout24 nutzen rund vier von zehn Autofahrern ihr Fahrzeug deutlich seltener als noch vor einiger Zeit (534 Interviews mit Autobesitzern). Konkret sind es 39 Prozent, die ihr Verhalten bereits angepasst haben. Männer schrauben ihre Fahrten dabei etwas stärker zurück als Frauen.

So viele verzichten auf unnötige Strecken

Zusätzlich verzichten 30 Prozent bewusst auf unnötige Wege. Erledigungen werden gebündelt, Fahrten besser geplant. Der Grund ist klar: Jeder Liter zählt.

Auch Alternativen werden für manche attraktiver. 16 Prozent steigen zumindest teilweise auf Öffis, Fahrrad oder andere Angebote um. Im Alltag zeigt sich außerdem: 5 Prozent arbeiten öfter im Homeoffice, 4 Prozent fahren vermehrt in Fahrgemeinschaften.

Trotzdem bleibt das Auto für viele unverzichtbar. 61 Prozent nutzen ihren Wagen weiterhin genauso häufig wie bisher - trotz der höheren Kosten.

Erzähle uns deine Story!

Wurde dir eine Beihilfe gestrichen? Kannst du dir das Leben kaum mehr leisten? Ist dir gerade etwas besonders Trauriges, Witziges oder Erstaunliches geschehen? Bewegt dich ein anderes Thema? Bist du der Meinung, dass deine Geschichte erzählt werden sollte? Dann melde dich bei uns unter [email protected]. Denn deine Story ist uns wichtig!Mail an uns

Spannend ist der Blick in die Zukunft: Fast die Hälfte der Befragten hat sich noch gar keine Gedanken über ihr Mobilitätsverhalten gemacht. Weitere 37 Prozent denken zwar darüber nach, planen aber keine konkreten Änderungen.

Nur 16 Prozent überlegen aktiv umzusteigen. Ein kleiner Teil denkt dabei an ein Elektroauto oder Hybrid, andere ziehen sogar einen kompletten Verzicht auf das Auto in Betracht.

"Die aktuellen Zahlen zeigen klar, dass steigende Spritpreise das Verhalten vieler Menschen beeinflussen – allerdings derzeit eher punktuell als grundlegend, wie die Umfrageergebnisse belegen", sagt Nikolaus Menches von AutoScout24 in Österreich.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 07.05.2026, 07:48, 07.05.2026, 07:46
Jetzt E-Paper lesen