Die Temperaturen machen vielen – vor allem in den Städten – massiv zu schaffen. Wienerin Brigitte merkt vor allem eines: "Wir sollen bei über 30 Grad viel trinken, doch die Getränke im Supermarkt sind einfach viel teurer geworden", stellt die 53-Jährige fest.
In ihrer Gemeindewohnung steigen die Temperaturen bis auf 32 Grad – für Brigitte und ihren Staffordshire-Bullterrier Babarix unerträglich. Wann immer es geht, flüchten die beiden nach draußen ans Wasser.
"Er ist schon 12 Jahre alt, ihm geht es bei der Hitze ganz schlecht", macht sich die Tierfreundin große Sorgen. Eine Klimaanlage gibt es in der Wohnung keine, Strom und Gas seien ohnehin schon teuer genug.
Gerne würde sie sich nicht nur am Mühlwasser oder an der Donau abkühlen – ein Urlaub geht sich heuer aber einfach nicht aus. Wegen der Teuerungen fährt Brigitte schon seit Jahren nur noch jedes zweite Jahr weg. "Wir fahren maximal ein paar Tage zu meiner Mutter nach Niederösterreich, die hat einen Pool." Alles andere könne sich die 53-Jährige schlichtweg nicht mehr leisten.
Um etwas zu sparen, kauft die Wienerin alles, was nur geht, im Sozialmarkt in der Ullreichgasse 13. "Nicht alles bekomme ich hier, Gemüse muss ich im Supermarkt einkaufen." Doch immerhin gibt es Produkte wie Nudeln oder Reis hier deutlich günstiger – wenigstens eine kleine Erleichterung.