Wetter

Starkregen, Sturm – doch Beruhigung ist in Sicht

Auch am Sonntag ist in Österreich weiterhin mit starken Regenfällen zu rechnen. Erst ab Dienstag beruhigt sich das Wetter und der Sommer kehrt zurück.
David Huemer
05.08.2023, 19:19
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Heftige Unwetter und Starkregen stürzten vor allem den Süden Österreichs ins Chaos. Auch am Samstag stehen die Blaulichtorganisationen im Dauereinsatz. Am Sonntag könnte sich die angespannte Wettersituation im Land etwas beruhigen, denn das Tief ZACHARIAS soll weiter in Richtung Polen abziehen. Unter Meteorologen ist ein Tief, das solch einer Zugbahn folgt, auch als „Vb-Tief“ („fünf-b-Tief“) bekannt. Laut UWZ-Experte Peter Wölflingseder sorgen Vb-Lagen typischerweise für nennenswerte Niederschlagsereignisse entlang der Nordalpen sowie im Norden und Osten Österreichs.

Zu Beginn der neuen Woche findet sich das Tief über der Ostsee ein, Österreich verbleibt somit vorerst in einer stürmischen und unbeständigen Nordwestströmung. Am Dienstag beruhigt sich das Wetter unter steigendem Luftdruck wieder deutlich und auch die Luft beginnt sich schrittweise wieder auf ein sommerliches Niveau zu erwärmen.

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Die Prognose im Detail

Der Sonntag verläuft an der Alpennordseite meist bewölkt mit Regenschauern, vom Bregenzerwald bis ins Salzkammergut regnet es auch kräftig und dort sinkt die Schneefallgrenze vorübergehend auf knapp unter 2000 m ab. Ganz im Süden gehen lokale Gewitter nieder, die Sonne zeigt sich am ehesten von Osttirol und Oberkärnten bis ins Obere Murtal und am Alpenostrand. Im Donauraum und im Osten weht kräftiger West- bis Nordwestwind mit stürmischen Böen. Die Temperaturen erreichen maximal 13 bis 22 Grad.

Am Montag regnet es von Vorarlberg bis in die Eisenwurzen zunächst häufig. Im weiteren Verlauf geht der Regen in Schauer über und lässt zögerlich nach, die Schneefallgrenze steigt wieder über 2000 m an. Im Osten zeigt sich zwischen einzelnen Schauern ab und zu die Sonne, etwas häufiger im Süden. Vor allem im Donauraum und am Alpenostrand weht starker bis stürmischer Westwind mit lokalen Sturmböen. Zusammen mit den gedämpften Temperaturen zwischen 13 und 22 Grad ergibt sich ein herbstlicher Eindruck.

Der Dienstag beginnt meist noch bewölkt, aber nur mehr vereinzelt im Bergland mit ein paar Regentropfen. Im Laufe des Tages stellt sich ein freundlicher Mix aus Sonne und Wolken ein, die Schauerneigung bleibt gering. Der Wind weht anfangs an der Alpennordseite noch mäßig bis lebhaft aus westlichen Richtungen und flaut am Nachmittag ab. Mit maximal 19 bis 25 Grad beginnt sich die Luft allmählich wieder zu erwärmen.

Am Mittwoch scheint vor allem im Westen und Süden häufig die Sonne. Von Oberösterreich bis ins Nordburgenland ziehen ausgedehnte Wolkenfelder durch, es bleibt aber auch hier meist trocken. Bei schwachem bis mäßigem und mehr auf Südwest drehendem Wind steigen die Temperaturen auf 21 bis 28 Grad.

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