Sag mir, welchen Christbaum du kaufst, und ich sag dir, wer du bist. Frei nach diesem Motto hat der deutsche Landwirtschaftsverband (WLV) unter Berufung auf Studien des Marktforschungsinstituts "Produkt + Markt" die Suchenden beim Christbaumkauf in verschiedene Typen eingeteilt und kam auf folgendes, nicht überraschendes Ergebnis:
Der Luxuskäufer:
Dieser Kunde ist überwiegend weiblich und hat den besonderen Baum im Blick. Hier spielt der Preis keine Rolle. Auch Baumtyp ist relativ geal. Wichtig ist eher Regelmäßigkeit und Größe. Der Luxuskäufer tendiert zum Zweitbaum, so wie schon 4 Prozent der Österreicher.
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Der Scheue:
Im Unterschied zum "Luxuskäufer" achte der "Scheue" vor allem auf die Preisschilder und mache einen großen Bogen um den Baumverkäufer. Angst vor den Preisen braucht der Scheue aber nicht zu haben: Das Preisniveau bleibt laut "ARGE Christbäume" stabil im Vergleich zum Vorjahr - die heimische Nordmannstanne kostet heuer wieder zwischen 10 bis 35 Euro pro Meter, Blaufichten zwischen 7 und 14 Euro.
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Der Geschwätzige:
Wenig Hilfe brauche laut der Marktforscher auch der "geschwätzige Käufer" - er suche vor allem selbst ein Publikum. Ob er sich bei den Christbäumen wirklich auskennt, bleibt dahingestellt.
Der Entschlossene:
Dieser Christbaumtyp kennt sich den Angaben zufolge unter den Nadelbäumen gut aus. Er sucht am ehesten nach Bäumen mit Mondscheinschnitt (Das bedeutet, die Bäume sind durch die richtige Schnitt-Zeit mit Energie geladen. Schneidet man Christbäume und Zweige bei zunehmendem Mond, dann behalten Bäume und Zweige ihre Nadeln für lange Zeit – manchmal sogar über 40 Jahre lang. Je näher zu Vollmond desto besser. Auch der Duft bleibt lange erhalten.)
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Der Unentschlossene:
Er zögert lange vor dem Ja zum Baum, kehrt fallweise immer wieder zum Satndl zurück, bevor er sich zum Kauf eines Baumes entschließt.
Der "Drängler":
Dieser Typ wählt am ehesten den "Tannenbaum im Netz" für den Kofferraum. Ganz egal, ob Fichte oder Tanne. Das bedeutet, er schaut sich den Baum erst gar nicht an, sondern nimmt den nächstbesten. Maximal die Größe interessiert ihn.
Der Öko-Typ:
Das kommt beim "Öko-Typ" laut WLV nicht in Frage, er will alles über die Anzucht von Weihnachtsbaumkulturen wissen und tendiert zum Baum mit "Mondphasenschnitt", ähnlich wie der Geschwätzige. Ob Fichte oder Tanne ist dabei egal, Hauptsache Baum aus der Umgebung - um möglichst wenig Emissionen zu verbrauchen.
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Der Unflexible:
Das Motto des typisch unflexiblen Käufers sei dagegen klar: "Einmal Nordmanntanne - immer Nordmanntanne."