Kein Kaderplatz mehr

Weltcup-Läuferin aussortiert: Sie bricht ihr Schweigen

Die Schweizerin Priska Ming-Nufer erlebte zuletzt einen heftigen Rückschlag, sie wurde ausgebootet. Nun meldet sich die Weltcup-Läuferin zu Wort.
Sport Heute
06.06.2026, 09:31
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Seit vielen Jahren ist Priska Ming-Nufer eine feste Größe im Weltcup. Doch im April folgte der heftige Rückschlag. Die 34-Jährige wurde aus dem Kader des Schweizer Skiverbands gestrichen – ein schwerer Schlag für die Speed-Läuferin, die im Februar 2022 ihren bisher einzigen Weltcupsieg gefeiert hatte.

"Einige Zeit ist vergangen, und seither ist viel geschehen. Seit 2008 war ich Kadermitglied von Swiss Ski. Ende April erhielt ich die Nachricht, dass ich nicht mehr Teil des Kaders bin. Das war ein harter Moment, besonders weil ich mich zu diesem Zeitpunkt mitten in der Rehabilitation nach einer Verletzung befand", schrieb Ming-Nufer einleitend zu einem langen Statement auf Instagram. Die 34-Jährige meldete sich erstmals nach ihrer Kader-Ausbootung zu Wort.

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Ming-Nufer hatte sich im Februar eine Knieverletzung zugezogen. Die Folge war eine Meniskus-OP, das vorzeitige Saisonende. "Über all die Jahre habe ich die Kaderkriterien erfüllt und mich auf höchstem internationalen Niveau im Weltcup behauptet. Wenn ich auf die vergangenen 18 Jahre zurückblicke, sehe ich nicht Verletzungen oder Rückschläge. Ich sehe unzählige Trainingstage, harte Arbeit, viele Weltcuprennen, Erfolge und Freude, den Willen immer noch besser zu werden", erklärte die Schweizer Weltcup-Läuferin.

Sie hört nicht auf

Deswegen werde sie auch weitermachen. Es sei für sie "immer klar" gewesen, "dass ich meine Karriere so beende, wie sie begonnen hat, gesund und aus eigener Kraft." Ans Aufhören denkt Ming-Nufer also noch lange nicht. Vor allem, weil eine Heim-WM in Crans-Montana vor der Tür steht. "Ich arbeite jeden Tag daran, stärker zurückzukommen. Der Weg ist herausfordernd, aber die Motivation ist groß", meinte die Schweizerin.

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