Nach der verkorksten WM in Russland samt historischem Vorrunden-Aus folgt der nächste Dämpfer für die deutsche Nationalmannschaft. Das DFB-Team, das die Liste vor der WM noch angeführt hatte, stürzt auf Rang 15 ab, liegt erstmals seit 2005 nicht in den Top Ten.
Erster Leader nach der neuen Rechenweise ist standesgemäß Weltmeister Frankreich vor Belgien und Brasilien. Vize-Weltmeister Kroatien stellt als Vierter seine bisher beste Platzierung ein.
Österreich klettert auf Rang 23
Österreich verbesserte sich um drei Plätze, liegt nun auf dem 23. Rang. Testspiel-Gegner Schweden ist einer der größten Gewinner der neuen Wertung, klettert um elf Plätze auf Rang 13. Bosnien, Österreichs Auftaktgegner in der Nations League, rangiert auf Rang 39.
Erstmals wurde die FIFA-Weltrangliste mit einer neuen Berechnungsformel erstellt, da das alte Modell Schlupflöcher bot, die bewusst ausgenutzt wurden. In der neuen Wertung werden keine Punkteschnitte gerechnet, sondern ähnlich wie im Tennis-Ranking gewonnene oder verlorene Punkte hinzugezählt oder weggerechnet. So konnten früher bei Inaktivität eines Teams keine Punkte abgezogen werden. Nun werden Nationen, die keine Freundschaftsspiele austragen, um ihre Weltranglistenposition zu halten, durch Abzug von Punkten bestraft.
FIFA Weltrangliste:
1. Frankreich 1.726
2. Belgien 1.723
3. Brasilien 1:657
4. Kroatien 1.643
5. Uruguay 1. 627
6. England 1.615
7. Portugal 1.599
8. Schweiz 1.597
9. Spanien 1.580
9. Dänemark 1.580
11. Argentinien 1.574
weiters:
13. Schweden 1.565
15. Deutschland 1.561
17. Niederlande 1.540
18. Polen 1.538
21. Italien 1.532
23. Österreich 1.502
27. Nordirland 1.492
(Heute Sport)