Sieg im Klassiker! Vincent Kriechmayr ist der große Triumphator der Wengen-Abfahrt. Der Oberösterreicher siegte am Samstag vor dem Schweizer Hausherren Beat Feuz und dem Norweger Aleksander Aamodt Kilde.
Im Zielraum wirkte Kriechmayr angespannt, wollte sich nicht gratulieren lassen, ehe auch die letzten Geheimtipps im Ziel waren.
Als der 27-Jährige realisierte, was er soeben zustande gebracht hatte, zeigte er doch Emotionen: "Unglaublich, dass mir das aufgeht."
Erfolgsrezept? "Wer nicht riskiert, kann nicht gewinnen, das ist mir heute richtig gut aufgegangen."
Ob er davon schon als Kind geträumt hatte? "Naja. Als Kind hab ich noch mehr von Kitzbühel geträumt. Aber nach Kitzbühel ist Wengen das größte Rennen", lachte Kriechmayr.
Eine Woche vor den Hahnenkamm-Rennen gilt sein Fokus selbst in der Stunde des Triumphs schon der Streif. Mit seinem Sieg am Lauberhorn zählt er in Kitzbühel zu den Top-Favoriten.
(Heute Sport)