Teuerung belastet Arbeitslosen

"Wenn ich meinen Kontoauszug seh, könnte ich speiben!"

Die Preise explodieren – und durch den Iran-Krieg droht es noch schlimmer zu werden. Ein arbeitsloses Paar erzählt, wie es sich durchs Leben kämpft.
Newsdesk Heute
13.03.2026, 21:24
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Es gibt keine Beruhigung. Steigende Preise setzen die Menschen zunehmend unter Druck. Internationale Krisen wie der Iran-Krieg sorgen zusätzlich für Unsicherheit. Wie stark sich das im Alltag bemerkbar macht, erzählen Helga und Andi. Wir treffen das Paar in Wien-Favoriten.

Beide haben keinen Job. Andi hat viele Jahre als Schwerarbeiter gearbeitet, doch seine Knieprobleme machen ihm heute zu schaffen. Viel Geld bleibt den beiden nicht. Auf die Frage, wie viel ihnen im Monat zur Verfügung steht, sagt Andi nur: "Zu wenig." Mehr dazu im Video!

„Es bleibt überhaupt nix übrig, das ist eine Katastrophe!“
Helgakommt gerade so über die Runden

>> Im Video: Helga und Andi kämpfen mit der Teuerung – ein Blick in ihren Alltag

"Das ist eine Katastrophe"

Die laufenden Kosten würden dem Paar kaum Luft lassen: "Das macht keinen Spaß mehr! Dann hast du Zahlungen – Strom, Gas, Wohnung, Internet, Telefon – wenn ich meinen Kontoauszug seh, könnte ich speiben!"

"Fortgehen darfst du sowieso nicht mehr, wenn du dich irgendwo gemütlich reinsetzt, kostet das Bier schon vier oder fünf Euro." Ob am Ende des Monats noch etwas übrig bleibt? Beide lachen, Helga sagt schließlich: "Es bleibt überhaupt nix übrig, das ist eine Katastrophe."

{title && {title} } red, {title && {title} } 13.03.2026, 21:24
Weitere Storys
Jetzt E-Paper lesen