Wenn Marcel Sabitzer trifft, verliert er nicht!

Bild: GEPA pictures/ Christian Ort

Das Wiener Derby entschied Marcel Sabitzer mit seinem Treffer zum 1:0-Erfolg in der 66. Minute zugunsten des SK Rapid. Wenn der 20-Jährige trifft, sind seine Teams - zuerst Admira, jetzt Rapid - nicht zu schlagen. Bei allen 17 Bundesliga-Treffern ging sein Verein nicht als Verlierer vom Platz. Bei der Austria ärgert man sich unterdessen über den Schiedsrichter.

Wenn der 20-Jährige trifft, sind seine Teams - zuerst Admira, jetzt Rapid - nicht zu schlagen. Bei allen 17 Bundesliga-Treffern ging sein Verein nicht als Verlierer vom Platz. Bei der Austria ärgert man sich unterdessen über den Schiedsrichter. 

Seine ganz spezielle Serie bedeutet dem Goldtorschützen des Derbys allerdings wenig: "Das darf man nicht überbewerten. Wer die Tore macht, ist egal. Wichtig ist, dass wir drei Punkte eingefahren haben." Zum Siegtreffer meinte der Rapid-Stürmer schmunzelnd: "Natürlich kann ich jetzt sagen, dass ich gesehen habe, dass das kurze Eck offen ist. Aber ich hab beim Aufwärmen genau so einen bereits rein gemacht. Ich hab im Moment das Selbstvertrauen, dass mir das gelingt."

Nach seinem vorläufig letzten Derby für Grün-Weiß war Christopher Trimmel von einem intensiven Spiel gezeichnet: "Das war ein hartes Derby auf Augenhöhe. Am Schluss waren wir auch die etwas glücklichere Mannschaft." Dem stimmte auch sein Coach Zoran Barisic zu: "Ich habe bereits vor dem Spiel gesagt, dass die Mannschaft gewinnen wird, die kompakter ist und schneller umschalten kann. Das waren wir heute, von dem her geht der Sieg in Ordnung."

Kein Austria-Derbysieg in dieser Saison

Besonders freute sich der Rapid-Coach aber darüber, gegen den Erzrivalen nicht verloren zu haben: "Wir haben drei von vier Derbys in dieser Saison gewonnen, ein Unentschieden. Diese Ergebnisse sind schön gegen die Austria." Austria-Trainer Herbert Gager zeigte sich nach seinem ersten Derby auf der violetten Betreuerbank, das gleich verloren ging, als fairer Verlierer: "Es war ein ausgeglichenes Spiel. Rapid war einfach um das eine Tor effizienter. Wir hatten Chancen, haben diese aber ausgelassen."

Trotzdem gab es vom violetten Coach Lob für seine Mannschaft: "Das Team hat alles versucht, ich kann den Jungs keinen Vorwurf machen." Eine tadellose Derby-Premiere legte Austrias Youngster Sascha Horvath, der durchspielen durfte, ab. Der 17-Jährige war von der Atmosphäre begeistert: "Es war ein unbeschreibliches Gefühl, ein Derby zu spielen. Ganz etwas anderes als sonst", freute sich Horvath über eine gute Leistung, die aber unbelohnt blieb.

Austrianer hadern mit Schiedsrichter 

Warum sein vermeintlicher Ausgleichstreffer zum 1:1 nicht gegeben wurde, war Austria-Goalgetter Philipp Hosiner nach dem Spiel weiter ein Rätsel: "Der Ball wird einen Meter vor mir per Kopf abgelenkt. Ich will ihn mir dann mit der Ferse mitnehmen. Er hat meine Hand berührt, aber daraus hab ich sicher keinen Vorteil gezogen, also ist der Treffer den Regeln nach korrekt", schilderte der Austria-Stürmer die Szene. 

Der einzige von zu Beginn drei Austria-Innenverteidigern, der durchspielen durfte, Lukas Rotpuller, sah es ähnlich: "Das war nie absichtliches Hands." Christian Ramsebner betrachtete es wieder etwas nüchterner: "Unser Saisonziel war der Europacup-Platz, da sieht es trotz der Niederlage gut aus."

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