Seit drei Jahren wartet der einstige Serienmeister Red Bull Salzburg auf einen weiteren Titel. Heuer reichte es in der Liga gar nur zu Rang drei, zehn (!) Punkte hinter Meister LASK. Die Folge: Trainer Daniel Beichler musste gehen. Wer ihm nachfolgt, ist offen – die Deutschen Mitch Kniat und Lukas Kwasniok gelten als Favoriten.
Eine Neuerung gibt es auch beim Logo. Die "Bullen" überarbeiteten das Sujet. Im Pressetext heißt es: "Die Spielpause wurde dazu genutzt, das bestehende Klub-Logo weiterzuentwickeln, was insgesamt zu einem klareren und weiterhin zeitgemäßen Auftritt führt. Im Fokus stand dabei die einfachere und effizientere Handhabung über alle Anwendungen hinweg."
Fakt ist: Der Relaunch dürfte in erster Linie Grafik-Profis und Hardcore-Fans ins Auge stechen. Offensichtlich ist die dünnere Umrandung, einige Linien wurden geglättet.
Auf dem Platz sollte die Veränderung jedenfalls größer als beim Auffrischen des Logos ausfallen, will Salzburg nicht die vierte titellose Saison erleben.
Die "Bullen" nehmen am 17. Juni das Training wieder auf, am 26. Juni steigt ein erster Test gegen Seekirchen. Im Juli folgt ein einwöchiges Camp in Flachau, das erste Pflichtspiel ist am 24., 25. oder 26. Juli vorgesehen – an diesem Wochenende ist die erste ÖFB-Cup-Runde angesetzt.