Marko Arnautovic ist kein großer Fan von langen Flügen. Am Donnerstag bleibt dem ÖFB-Star jedoch keine andere Wahl – er sitzt seit 9:55 Uhr in der Austrian-Airlines-Maschine Richtung Los Angeles. Rund zwölf Stunden wird die Reise dauern.
Für die WM nimmt der 37-Jährige die Strapazen freilich gerne in Kauf. Im Vorfeld meinte er aber: "Der Pilot weiß Bescheid, er darf durch keine Turbulenzen fliegen, er muss auf mich schauen."
Nicht mit an Bord ist Christoph Baumgartner, der sich drei Tage vor dem Abflug verletzte, für die WM ausfällt. In einem Gespräch vor dem Drama verriet er noch ein Flug-Detail über Arnautovic: Wenn es Turbulenzen gibt, wird es schon mal laut, dann kommt ihm ein Schrei aus." Stefan Posch meinte: "Ich bin ganz entspannt, Marko nicht so."
Wie verbringt Arnautovic die Zeit im Flieger? Während seiner Station in China musste der Wiener immer wieder weite Strecken zurücklegen. "Serien schauen, aufstehen, aufs WC gehen, essen, trinken – das war zehn Stunden so, wie ich nach Shanghai geflogen bin. Eigentlich ist die Zeit damals schnell vergangen, hoffentlich ist das auch jetzt so."
Der ÖFB-Flieger sollte gegen 22 Uhr "unserer" Zeit in Los Angeles ankommen.