Nach sieben Jahren Funkstille meldet sich Lily Allen mit einem neuen Studioalbum zurück. Doch die Britin tut das nicht ganz freiwillig. Ihr neues Werk "West End Girl" ist kein gewöhnliches Pop-Album, sondern ein schonungsloser, musikalischer Seelenstriptease nach dem Ende ihrer Ehe mit "Stranger Things"-Star David Harbour.
In nur zehn Tagen schrieb und nahm Allen die Songs auf – unmittelbar, nachdem ihre Ehe zerbrochen war. Grund: außereheliche Beziehungen ihres Mannes. Das Ergebnis: ein Werk zwischen Rachefeldzug und Selbsttherapie. Vor allem ein Song sorgt seit der Veröffentlichung für Gesprächsstoff: "Madeline" – eine Ballade, die vom Zerfall einer Ehe, von Verrat und Misstrauen erzählt
In "Madeline" singt Allen über eine Frau, die zur Symbolfigur ihres Ehe-Aus wird.
Lange rätselten Fans, wer sich hinter dieser geheimnisvollen Figur verbirgt. Und nun ist klar: "Madeline" ist in Wahrheit Natalie Tippett, eine 34-jährige Kostümbildnerin aus New Orleans, wie "Daily Mail" berichtete.
Tippett bestätigte inzwischen, eine Affäre mit David Harbour gehabt zu haben.
Kennengelernt haben sich die beiden 2021 am Set des Netflix-Films "We Have A Ghost", in dem Harbour die Hauptrolle spielte – Tippett arbeitete in der Kostümabteilung.
Auch in Österreich sorgt Allens Album für Aufsehen. ORF-Moderatorin Mirjam Weichselbraun zeigte sich auf Instagram völlig gefesselt von der neuen Platte: "Können wir bitte über das neue Album von Lily Allen sprechen? Es ist besser als alles, was ihr heute auf Netflix schauen könnt! Du kannst nicht ausschalten – und ich habe so viele Fragen!"
In ihrem Posting fragt Weichselbraun augenzwinkernd: "Was sagt dir David Harbour am Telefon in Track 1? Gibt er wirklich ihr die Schuld? Wer ist Madeline? Hat Lily auf diese heuchlerische E-Mail geantwortet? Und welche Handtasche hat Harbour seiner Affäre gekauft?"