"Wer sagt, dass mein Einsatz eher negativ aufgenommen wurde?" – Mit dieser Gegenfrage reagiert Michael Ostrowski nun auf die Diskussionen rund um seine Moderation beim Eurovision Song Contest. Gemeinsam mit Victoria Swarovski führte er durch die Shows in der Wiener Stadthalle – online hagelte es dafür aber auch Kritik.
Vor allem sein lockerer Stil polarisierte. Doch Ostrowski hält davon offenbar wenig.
"Nur weil ein paar Kommentatoren, Journalisten und Social-Media-User schwadronieren, dass etwas 'nicht gehe', heißt das doch nicht, dass mein Einsatz eher negativ aufgenommen wurde", erklärt er.
Besonders kritisch sieht der Schauspieler dabei den Umgang vieler Medien mit Online-Empörung. Er spricht offen von "Ragebait" und davon, dass mittlerweile selbst etablierte Medien auf diesen "Empörungszug" aufspringen würden.
Gleichzeitig betont Ostrowski aber auch, wie viel positives Feedback er persönlich bekommen habe. "Das Schöne an dem Beruf ist ja, dass sehr viele Menschen auf einen zukommen und gratulieren", sagt er. Danach folgt ein typisch Ostrowski-esker Nachsatz: "I’m easy, easy like Sunday morning."
Rückblickend scheint der 53-Jährige die intensive ESC-Zeit trotz aller Kritik also durchaus genossen zu haben. Und eines macht er ebenfalls klar: Beim Eurovision Song Contest gehe es ohnehin nie nur um eine einzelne Person. "Der ESC ist auch nicht meine Personality-Show", meint er. Bei dem Event würden schließlich Regie, Autoren, Showrunner und die EBU mitreden.